Für Norwegens Skilangläufer ist es das elfte WM-Staffel-Gold in der 4x10-km-Staffel. Das Quartett um Topstar Johannes Hösflot Kläbo setzte sich bei starkem Schneefall nach 1:52:39,0 Stunden knapp vor der Staffel des russischen Skiverbands (+12,0 Sekunden) und Frankreich (+1:12,6 Minuten) durch.
Das deutsche Team mit Jonas Dobler, Janosch Brugger, Lucas Bögl und Friedrich Moch wurde Siebter, 2017 und 2019 hatte es noch zum sechsten Platz gereicht.
Für Norwegens Schlussläufer Kläbo war es das dritte WM-Gold der Titelkämpfe und das sechste seiner Karriere. Der 24-Jährige hängte 400 Meter vor dem Ziel den russischen Schlussläufer Alexander Bolschunow entscheidend ab. Mit der 25. Medaille der Titelkämpfe in Oberstdorf stellte Norwegen schon jetzt den eigenen WM-Rekord aus dem Jahr 2019 ein.
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Die deutsche Männer-Staffel, die 2011 in Oslo mit Bronze die bislang letzte deutsche WM-Medaille im Langlaufbereich geholt hatte, begann gut: Dobler (Traunstein) hielt sich im Hauptfeld und übergab an Position fünf an Brugger (Schluchsee), der jedoch die Top-Nationen ziehen lassen musste. Bögl (Gaißach) und Moch (Isny) retteten zumindest Rang sieben (+2:37,9 Minuten).
Die Norweger Paal Goldberg, Emil Iversen, Hans Christer Holund und Kläbo setzten derweil eine famose Serie fort. Bei den vergangenen 16 Weltmeisterschaften seit 1991 holte der Norge-Vierer 15-mal Gold. Nur 1999 gewann Österreich, später geriet ein Teil der Staffel allerdings in Dopingverruf.
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(SID)

Duell der Superstars: Kläbo und Bolschunow kämpfen um Staffel-Gold

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