Langlauf-Trainer Schlickenrieder dämpft Erwartungen vor WM: "Eine Medaille würde ich so feiern wie bei Olympia"

Langlauf-Cheftrainer Peter Schlickenrieder hat die Erwartungen an die deutsche Mannschaft vor der WM im slowenischen Planica gedämpft - obwohl das Team bei den Olympischen Winterspielen in Peking gut abgeschnitten hatte. "Eine Medaille würde ich so feiern wie den Erfolg bei Olympia", sagte der 53-Jährige der "dpa". Auch die Chancen von Top-Athletin Katharina Henning spielte er herunter.

Schlickenrieder kritisiert Olympia-Loipen in Peking

Fotocredit: SID

Erneut Edelmetall zu gewinnen wäre für den Trainer "fast die größere Leistung. Ich glaube, dass es schwierig wird."
Im Februar 2022 bei den Winterspielen in Peking hatten die Frauen gleich zwei Medaillen geholt: Silber in der Staffel und Gold im Teamsprint.
Besonders auf die Euphoriebremse trat Schlickenrieder überraschenderweise bei seiner Top-Athletin Katharina Henning - obwohl sie in Peking Teil beider Mannschaften gewesen war, die Edelmetall holten.
"Ich würde nicht zu viel von ihr erwarten. Eigentlich ist das, was jetzt kommt, Zubrot. Der Zehn-Kilometer-Lauf im Einzel ist Skating, das ist nicht ihre Traumdisziplin."
Allerdings lassen die deutschen Skilangläuferinnen im Weltcup immer wieder mit starken Platzierungen aufhorchen.
Vor wenigen Wochen in Toblach lief die Staffel gar auf Rang zwei, wurde danach aber infolge eines vom Bundestrainer verschuldeten Aufstellungsfehlers disqualifiziert.
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Quelle: Eurosport

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