Alexander Stöckl nach Aus in Norwegen mit neuem Job beim Rivalen - Ex-Trainer wird Sportchef in Polen
VonNiklas Bien
Publiziert 14/08/2024 um 13:39 GMT+2 Uhr
Alexander Stöckl hat einen neuen Job: Der ehemalige Cheftrainer der norwegischen Skispringer wird sich als Sportchef für Skispringen und Nordische Kombination in Polen um langfristige Strategien kümmern. Sein Aus in Norwegen wurde von einigen Störgeräuschen begleitet, vor allem eine Beschwerde der Athleten sorgte für die Trennung - nun hat der Österreicher eine neue Beschäftigung gefunden.
Alexander Stöckl arbeitet in Zukunft als Sportchef für die polnischen Springer und Kombinierer.
Fotocredit: Getty Images
Ganze 13 Jahre betreute Stöckl die norwegischen Skispringer, bevor nach der Skiflug-WM im Februar 2024 ein Beschwerdebrief an die Öffentlichkeit gelangte, in dem sich die Sportler über den Führungsstil des 50-Jährigen beschwert hatten.
Anfang Mai klagte Stöckl gegen den Verband, da dieser ihn bewusst an seiner Arbeit gehindert habe. Keinen Monat später war die Trennung beschlossene Sache.
Schon während Stöckls Querelen mit dem norwegischen Verband, nahm Polens Skisprungtrainer Thomas Thurnbichler Kontakt zu seinem Landsmann auf.
"Das war ein etwas längerer Prozess. Ich habe in diesem Frühjahr eine Anfrage vom polnischen Springtrainer Thomas Thurnbichler erhalten. Er hat mich gefragt, ob ich Interesse an einer solchen Rolle hätte", sagte Stöckl dem norwegischen "Dagbladet".
Neue Rolle für den erfahrenen Trainer
Anders, als in Norwegen wird der 50-Jährige nun nämlich nicht den Trainerjob übernehmen, sondern als Sportdirektor fungieren. "Es ist völlig neu für mich. Ich habe keine Erfahrung als Sportmanager", betonte Stöckl, der seine Arbeit in den vergangenen zwei Monaten bereits aufnahm.
Nach einigen Besuchen in Polen, ist die Rolle nun aber recht klar umrissen: "Meine Aufgabe wird es sein, eine langfristige Strategie für Spitzensport, Rekrutierung, Trainerentwicklung, Kommunikation und Marketing zu entwickeln", verriet Stöckl dem "Dagbladet".
In seinem neuen Job wird es zwangsläufig zum Wiedersehen mit den norwegischen Springern kommen, die aktiv seine Entlassung gefordert hatten. Ob das zum Problem wird?
Stöckl, der seinen Lebensmittelpunkt weiterhin in Oslo haben wird, gab eine klare Antwort auf diese Frage: "Nein, absolut nicht".
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Quelle: Eurosport
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