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Vierschanzentournee Bischofshofen | Markus Eisenbichler nach 1. Durchgang auf Podestkurs

Mit Video | So lief der erste Durchgang in Bischofshofen
Von Florian Bogner / SID

06/01/2019 um 18:19Aktualisiert 06/01/2019 um 18:27

Markus Eisenbichler hat bei der Vierschanzentournee 2018/19 große Chancen auf einen Podestplatz. Nach dem ersten Durchgang des abschließenden Springens von Bischofshofen liegt der 27-Jährige mit einer Weite von 137 m auf Rang eins, hält damit in der Tournee-Wertung Rang zwei und träumt vom ersten Weltcupsieg. Der Tournee-Führende Ryoyu Kobayashi (Japan) bangt als Vierter um den "Grand Slam".

Skispringer Markus Eisenbichler (Siegsdorf) hat beim abschließenden Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen die Chance auf seinen ersten Weltcupsieg.

Der Zweite der Gesamtwertung, der zuvor bereits die Qualifikation gewonnen hatte, flog im ersten Durchgang am Sonntag bei schwierigen Bedingungen auf 137,0 m und liegt mit 140,1 Punkten hauchdünn vor dem Polen Dawid Kubacki (139,9) in Führung.

Video - Eisenbichler mit dem besten Sprung im ersten Durchgang

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Ryoyu Kobayashi vor Gesamtsieg

Vor dem Gesamtsieg steht der Japaner Ryoyu Kobayashi, der nach einem Sprung auf 135,0 m (136,1 Punkte) von Rang vier ins Finale geht, aber weiter 41,5 Punkte Vorsprung auf Eisenbichler hält.

Kobayashi, Sieger der ersten drei Wettbewerbe, darf zudem weiter darauf hoffen, als dritter Skispringer den Grand Slam mit vier Tagessiegen zu schaffen.

Der bislang in der Tourneewertung drittplatzierte Norweger Andreas Stjernen kam nur auf Platz 24, verlor Boden auf Eisenbichler und ist in der Gesamtwertung nur noch Fünfter. Neuer alter Dritter der Gesamtwertung ist vor dem letzten Durchgang Dawid Kubacki, der Pole liegt allerdings bereits 28,1 Punkte hinter Eisenbichler. Zwischen Kubacki und Stjernen reiht Kamil Stoch (Polen), Sieger der vergangenen zwei Ausgaben der Tournee, ein.

Andreas Wellinger knapp dabei

Als zweitbester Deutscher liegt Stephan Leyhe (Willingen) mit 126,0 m (123,7) auf Rang elf. Karl Geiger (Oberstdorf) ist 14., Richard Freitag (Aue) geht von Platz 21 ins Finale.

Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding) hat als 26. keine Chance mehr auf eine gute Platzierung, Constantin Schmid (Oberaudorf/28.) qualifizierte ebenfalls noch für den zweiten Durchgang.

Von den sieben gestarteten DSV-Adlern, verpasste lediglich David Siegel (Baiersbronn) als 48. den letzten Tournee-Sprung.

Dawid Kubacki springt Schanzenrekord in der Qualifikation

Markus Eisenbichler hatte direkt vor dem Sprung-Wettkampf am Sonntag die Qualifikation mit einer Weite von 143 Metern gewonnen und sich damit den Siegerscheck über 5000 Euro eingeheimst.

Video - 143 m! Mit diesem Sprung siegte Eisenbichler in der Quali

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Der Pole Dawid Kubacki war in der Qualifikation sogar auf 145,0 m gesegelt und hatte damit den Schanzenrekord von Olympiasieger Andreas Wellinger aus dem Jahr 2017 um einen halben Meter überboten.

Video - Kubacki springt Schanzenrekord in Bischofshofen

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