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Timi Zajc geht nach Sturz beim letzten Wettkampf nicht mehr an den Start - Sorgen um Giovanni Bresadola
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Publiziert 23/03/2024 um 18:53 GMT+1 Uhr
Für Timi Zajc ist die Weltcup-Saison 2023/24 nach seinem Sturz beim Teamfliegen in Planica einen Tag früher als geplant beendet. Der Slowene fehlt auf der Startliste für den letzten Wettkampf des Winters am Sonntag (ab 9:30 Uhr live bei Eurosport 1 und discovery+). Gemeldet ist dagegen sein Landsmann Anze Lanisek, der beim Fliegen am Freitag ebenfalls zu Sturz kam und aus dem Auslauf humpelte.
Sturz nach über 240 Metern: Zajc kann Top-Flug nicht stehen
Quelle: Eurosport
Zajc deutete seinen Verzicht bereits zuvor gegenüber dem Fernsehsender "RTV" an.
"Ich habe nur ein paar Schmerzen in der Hüfte und der Schulter. Es ist nicht allzu schlimm, aber es war wahrscheinlich mein letzter Sprung in dieser Saison", so der Weltmeister von der Großschanze.
Schlimmer erwischte es den Italiener Giovanni Bresadola. Laut ersten Meldungen zog er sich bei seinem Sturz nach der Landung bei 226 Metern einen Kreuzbandriss und eine schwere Gehirnerschütterung zu.
Bereits am Donnerstag rissen sich der Finne Eetu Nousiainen in der Qualifikation zum Skifliegen sowie Team-Weltmeisterin Luisa Görlich im Wettbewerb von der Normalschanze jeweils das Kreuzband.
Mitverantwortlich für die insgesamt bereits sieben Stürze alleine bei den Herrenwettkämpfen sei der "ruppige" Aufsprunghang, so Pius Paschke gegenüber "sport.de". "Wenn man auch nur ein bisschen aus der Balance kommt bei der Landung, dann wird es um so schwieriger. Du musst zentral hinspringen und auf den Ski landen", erklärte der DSV-Adler.
Jacobsen: "Was dem Schnee auch wehtut ..."
"Es ist hier schon länger recht warm gewesen, das macht die Schanzenpräparierung ungemein schwierig. Man kann auch nicht mit der Pistenraupe arbeiten, weil die Schneeauflage sonst nicht hält. Was dem Schnee auch wehtut, sind die Temperaturschwankungen. Tagsüber ist es warm, nachts gefriert es teilweise dann wieder. Und auf diesem welligen Aufsprung zu landen, ist mit Ski ohne Stahlkanten extrem schwierig", erläuterte der ehemalige Springer Anders Jacobsen bei "sport.de".
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Quelle: Eurosport
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