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Planica: Andreas Wellinger und Co. erleben schwachen Abschluss einer starken Saison - Delle in Hälfte zwei
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Publiziert 24/03/2024 um 13:25 GMT+1 Uhr
Die DSV-Adler hatten beim Saisonfinale in Planica keine Chance, der Kampf um die vorderen Plätze fand ohne Andreas Wellinger und Co. statt. Dennoch können die deutschen Skispringer erhobenen Hauptes auf die zurückliegende Saison blicken. 18 Podestplätze und fünf Siege strich das Team von Bundestrainer Stefan Horngacher ein - einzig die schwache zweite Saisonhälfte bleibt ein Makel.
Letzter Sprung der Saison: Wellinger bedankt sich über TV-Kamera
Quelle: Eurosport
Andreas Wellinger freute sich auf die Sonne in Sri Lanka, Karl Geiger auf Frau und Kind im heimischen Allgäu: Den urlaubsreifen deutschen Skispringern ist beim Saisonfinale in Planica nach einem starken Winter die Luft ausgegangen. Die letzten großen Schlagzeilen gehörten dem Österreicher Stefan Huber und dem zum Abschied gefeierten Nationalhelden Peter Prevc.
Während Huber den letzten Wettkampf auf der riesigen Letalnica-Schanze und damit auch die kleine Kristallkugel für den besten Flieger des Winters holte, verpassten die DSV-Adler zum Abschluss die Top Ten.
Pius Paschke kam nicht über den 13. Rang hinaus, Wellinger folgte auf dem 14. Platz. Schon Rang sechs am Samstag mit der Mannschaft war eine Enttäuschung.
"Zum Schluss war es nicht mehr so hervorragend, aber der Anfang der Saison war richtig stark. Da waren wir sehr gut unterwegs, dann ist leider eine Verkrampfung hereingekommen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im "ZDF": "Dennoch war es eine tolle Saison für uns."
Wellinger freut sich über erfolgreichen Winter
Der Slowene Peter Prevc landete im letzten Wettkampf seiner Karriere auf dem sechsten Rang und wurde im Tal der Schanzen noch einmal von Tausenden Fans gefeiert - ebenso wie sein Bruder Domen, der hinter Huber Zweiter wurde. Am Freitag hatte der 31 Jahre alte Peter Prevc überraschend seinen ersten Sieg seit vier Jahren geholt, am Samstag war er mit der Mannschaft dann noch einmal Zweiter geworden.
Vor allem Wellinger, der im letzten Flug der Saison mit 231,0 m noch einmal seine Klasse zeigte, durfte nach dem besten Weltcup-Winter seiner Karriere rundum zufrieden sein. "Es war sehr, sehr erfolgreich. Ich darf mich Dritter im Gesamtweltcup nennen, das ist eine Riesenleistung", sagte der zweimalige Olympiasieger im ZDF.
Wellinger landete als einziger Springer des gesamten Feldes in jedem Wettkampf in den Punkten und verpasste auch in den Teamwettkämpfen keinen einzigen Durchgang. Höhepunkt war sein Sieg zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf. "25.000 Zuschauer, die die Hymne mitsingen - das war sehr bewegend", sagte der 28-Jährige.
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Leistungsabfall in Saisonhälfte zwei
Auch Geiger und erstmals in seiner Karriere auch Pius Paschke feierten Siege, Stephan Leyhe schaffte es zudem auf das Treppchen. Insgesamt holten die DSV-Adler 18 Podestplätze, mehr waren es zuletzt vor neun Jahren.
Allerdings ließen die Leistungen nach einem starken Start auch immer mehr nach: Alle fünf Siege und 15 der 18 Podestplätze fielen in die erste Saisonhälfte. "Das nachlassende Leistungsvermögen im Laufe der Saison war schon auffällig", sagte auch Ex-Bundestrainer Werner Schuster bei Eurosport.
Im kommenden WM-Winter wollen es Wellinger und Co. besser machen, zunächst aber wartet der Urlaub. "Es wird im April ins Warme gehen, die Sonne genießen, zwei Wochen nach Sri Lanka", sagte Wellinger, er wolle nach den anstrengenden Monaten "die Seele baumeln lassen" und dann wieder angreifen: "Ende April, Anfang Mai geht es wieder richtig los."
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(SID)
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