Highlights: Prevc holt Gesamtsieg, Tschofenig siegt in Bischofshofen
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Prevc (138 m/138,5 m/299,8 Punkte), der auf den Tag genau zehn Jahre nach seinem Bruder die Tournee gewann, führte vor 12.500 Zuschauern, darunter etwa 4000 Slowenen, nach dem ersten Durchgang noch, ehe er Tschofenig (137 m/140,5 m/303,9) noch passieren lassen musste.
"Der letzte Sprung war wirklich hart für mich, der Druck war sehr hoch", sagte Prevc bei Eurosport: "Ich habe mir nur gedacht: Jetzt bloß nicht noch versauen!"
Für den Slowenen war es der zwölfte Podestplatz in Folge - zum Weltcuprekord des Finnen Janne Ahonen fehlt ihm nur noch ein weiterer Sprung auf das Treppchen.
Der beste Deutsche, Felix Hoffmann (Suhl), verpasste indes als Tages-Zehnter das Podest in der Gesamtwertung.
Hoffmann verabschiedet sich achtbar von der Tournee
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Raimund krank: "Fühle mich einfach scheiße"
Mit Sprüngen auf 133 und 137 Meter (279,9 Punkte) kam der am linken Knie angeschlagene 28-Jährige in der Tournee-Wertung auf Rang sechs.
"Insgesamt bin ich schon zufrieden. Die Sprünge heute waren zu fehlerbehaftet, das ärgert mich ein bisschen. Zehnter ist trotzdem kein schlechtes Ergebnis", sagte er.
Hoffmann gibt zu: "Das ärgert mich ein bisschen"
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Philipp Raimund, dem die rechte Hüfte zwickt, wurde in Bischofshofen wie in Innsbruck Zwölfter (133,5 m/129,5 m/275,6) und damit in der Endabrechnung der Vierschanzentournee "nur" Achter.
Nach dem vierten Springen offenbarte der Oberstdorfer zudem, dass er schon nach Engelberg in der Tournee-Vorbereitung krank war und in der Neujahrsnacht einen gesundheitlichen Rückschlag erhielt.
Prevc erhält Goldadler zehn Jahre nach Bruder Peter
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"Heute Morgen hat es mich dann komplett zerlegt. Ich fühle mich einfach scheiße und bin froh, dass ich überhaupt Zwölfter geworden bin", meinte der 25-Jährige bei Eurosport.
Angeschlagener Raimund: "Es hat mich komplett zerlegt"
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Wellinger und Geiger beenden Tournee ohne Erfolgserlebnis
"Es klingt wie eine Ausrede, aber ich wäre trotzdem gerne auf meinem Top-Niveau gewesen. Vielleicht hätte ich dann um Platz drei mitspringen können", so Raimund.
Pius Paschke landete auf Position 24 (125,5 m/129,5 m/249,1).
Schmitts Tournee-Fazit: "Prevc hat keine Fehler gemacht und verdient gewonnen"
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Die Sorgenkinder Andreas Wellinger (35./120,5 m/113,6) und Karl Geiger (45./115,5 m/101,6) verpassten dagegen auch im vierten Tournee-Springen den zweiten Durchgang und blieben damit gänzlich ohne Weltcup-Punkte während des Events.
Richtig stark waren auf der Paul-Außerleitner-Schanze die ÖSV-Springer, die sich gleich zu fünft unter den ersten Sieben platzierten.
Von drei auf eins: Tschofenig schnappt sich den Tagessieg
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Peter Prevc gratuliert seinem Bruder zum Gesamtsieg
In der Gesamtwertung hatte Prevc nach Siegen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und einem zweiten Platz in Innsbruck mit 1195,6 Punkten umgerechnet 23,5 Meter Vorsprung auf den Österreicher Jan Hörl (1153,3), der zum Abschluss Vierter wurde.
Rang drei holte in Stephan Embacher (1150,6) ein weiterer ÖSV-Adler.
Tagessieg verpasst: Prevc feiert trotzdem Tournee-Gesamterfolg
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"Er hat es sauber durchgezogen, eine fantastische Leistung", meinte Eurosport-Experte Martin Schmitt über den neuen Tourneesieger: "Über 40 Punkte Vorsprung spricht für sich. Er hat keine Fehler gemacht und verdient gewonnen. Im Training war auch mal ein anderer besser, aber im Wettkampf hat er es immer auf den Punkt hingekriegt."
"Das ist ein Kindheitstraum, der wahr geworden ist", sagte der neue König der Lüfte nach seinem überlegenen Triumph. Zu den ersten Gratulanten gehörte sein Bruder und Vorgänger Peter, der ebenfalls an der Schanze war.
"Ich bin erleichtert. Es war sehr intensiv", sagte der 33-Jährige bei Eurosport: "Auch wenn Domen einen großen Vorsprung hatte, ist es nie vorbei, bevor es wirklich vorbei ist. Er soll es jetzt einfach genießen. Ich bin stolz auf ihn - und er kann auch stolz auf sich sein."
Peter Prevc adelt Domen: "Bin stolz auf ihn"
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Auch Schwester und Weltmeisterin Nika, die
wenige Stunden zuvor im nahen Villach gewonnen hatte, fieberte mit: "Ich habe ihm eine kurze Nachricht geschrieben, er hat ein paar Witze gemacht. Ich wünsche ihm alles Gute", sagte sie vor dem Wettkampf.
Skispringen: Domen Prevc (Slowenien) gewinnt die Vierschanzentournee 2025/26
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Letzte Tournee für DSV-Bundestrainer Horngacher
Zum ersehnten ersten deutschen Tourneesieg seit 2001/02 reichte es erneut nicht, im nächsten Winter ist der Grand Slam von Sven Hannawald bereits ein Vierteljahrhundert her.
Wer dann als Nachfolger von Bundestrainer Stefan Horngacher das deutsche Team betreut,
soll in Kürze feststehen. "Es wird sicherlich nicht vor Olympia passieren, aber wahrscheinlich im März", sagte Sportdirektor Horst Hüttel in Bischofshofen.
Eisenbichler-Analyse: "Karl, es tut mir von Herzen weh"
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Das nächste Highlight steht aber schon Ende Januar mit der Skiflug-WM in Oberstdorf an. Gut möglich, dass Hoffmann vorher noch eine Zwangspause einlegen wird.
"Mein Knie zwickt ein bisschen", sagte der 28-Jährige vor dem letzten Tourneespringen, die Schmerzen habe er schon in "den letzten paar Springen" gespürt. Auf die Frage, ob er nach der Tournee eine Wettkampfpause einlegen werde, meinte Hoffmann: "Vielleicht, ja."
(mit SID)
Prevc erhält Goldadler zehn Jahre nach Bruder Peter
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