Markus Eisenbichler startet im Continental Cup in die Skisprung-Saison - kein Weltcup-Start in Klingenthal

Markus Eisenbichler muss in diesem Winter weiter auf seinen ersten Weltcupstart warten. Der sechsmalige Skisprung-Weltmeister wurde von Bundestrainer Stefan Horngacher nicht in das sechsköpfige Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV) für die Springen in Klingenthal (9. und 10. Dezember) berufen. Bereits beim Saisonstart in Kuusamo/Finnland und Lillehammer/Norwegen hatte Eisenbichler gefehlt.

Markus Eisenbichler

Fotocredit: Getty Images

Nach dem mehr als gelungenen Auftakt mit fünf Podestplätzen setzt Horngacher im ersten Heim-Weltcup des Winters stattdessen erneut auf Olympiasieger Andreas Wellinger, Karl Geiger, Stephan Leyhe, Philipp Raimund, Martin Hamann und Pius Paschke.
Für Eisenbichler beginnt seine Saison hingegen am Wochenende im Continental Cup, der zweiten Liga des Skispringens. Die ersten Springen finden dabei in Lillehammer statt.
Neben dem langjährigen Leistungsträger der DSV-Adler starten in Norwegen auch Finn Braun, Felix Hoffmann, Luca Roth, Constantin Schmid, Simon Spiewok und Simon Steinbeisser.
DSV-Sportdirektor Horst Hüttel hatte der "dpa" vor Kurzem über Eisenbichler gesagt: "Er nimmt die Situation kämpferisch an und sagt, das ist Leistungssport. Man findet keinen zerknirschten Markus Eisenbichler vor, sondern einen kämpferischen. Ich glaube, dass das ganz alleine beim Markus liegt."

Andreas Wellinger freut sich auf "etwas ganz Besonderes"

Bundestrainer Horngacher meinte zudem zu den Zielen beim Weltcup im heimischen Klingenthal: "Wir wollen die positiven Ergebnisse aus den ersten beiden Weltcup-Wochenenden nutzen, um das technische Niveau der Sprünge weiter zu steigern. Es ist davon auszugehen, dass die Konkurrenz nachzieht, und daher gilt es für uns, den Blick nach vorne zu richten."
Wellinger, der im bisherigen Winter in drei von vier Wettkämpfen auf das Podest gesprungen ist, sprach angesichts des starken Auftakts von "guten Voraussetzungen für den ersten Heim-Weltcup der Saison. Ich freue mich sehr drauf, vor allem auf die Unterstützung der Fans. Es ist einfach etwas ganz Besonderes vor dem eigenen Publikum wettkämpfen zu können."
(mit SID)
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Wellinger fordert Kraft: Der Showdown in Lillehammer

Quelle: Eurosport

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