Skispringen Engelberg: Eisenbichler knapp am Podium vorbei - Granerud siegt erneut

Halvor Egner Granerud hat beim ersten Weltcupspringen in Engelberg seine Gesamtführung mit seinem vierten Weltcupsieg in Folge untermauert. Beim Sieg des Norwegers kam Markus Eisenbichler in Abwesenheit des Skiflugweltmeisters Karl Geiger (Covid-19) auf den vierten Platz. Das Podium komplettierten Kamil Stoch (Polen) und Anze Lanisek (Slowenien).

Markus Eisenbichler in Engelberg 2020

Fotocredit: Imago

Pius Paschke kam beim ersten Teil der Generalprobe für die Vierschanzentournee in Engelberg als zweitbester DSV-Springer auf einen starken sechsten Rang.
Martin Hamann sprang auf Platz elf und stellte damit sein bestes Karriere-Resultat ein, Constantin Schmid sammelte als 28. ebenfalls Weltcup-Punkte. Severin Freund und Andreas Wellinger waren am Freitag überraschend in der Qualifikation gescheitert.
"Eigentlich müssen wir sehr zufrieden sein. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher nach enttäuschenden Eindrücken am Freitag.
Während der Norweger Halvor Egner Granerud mit seinem vierten Sieg in Folge die Führung im Gesamtweltcup weiter ausbaute, trennten Eisenbichler in Abwesenheit des mit Corona infizierten Skiflug-Weltmeisters Karl Geiger umgerechnet 55 Zentimeter vom dritten Rang.
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Eisenbichler und Granerud mit Bestweite in Engelberg

Quelle: Eurosport

Granerud nicht zu schlagen

Granerud setzte sich nach Sprüngen auf 133,5 und 138,0 m bei schwierigen Windbedingungen mit 311,4 Punkten vor Polens Topmann Kamil Stoch (309,2) durch. Dritter wurde der Slowene Anze Lanisek (302,7) vor Eisenbichler, der auf 133,0 und 138,0 m kam.
Schmid hatte als 30. eben noch den zweiten Durchgang erreicht, weil von den Favoriten Quali-Sieger Yukiya Sato (Japan/31.) und der Norweger Robert Johansson (44.) bei schwierigen Windverhältnissen patzten.
Ganz bitter verlief die Rückkehr von David Siegel (Baiersbronn) in den Weltcup nach 699 Tagen. Der 24-Jährige, der sich im Januar 2019 schwer am Knie verletzt hatte, hatte sich zwar am Vortag für den Wettkampf qualifiziert, wurde aber unmittelbar vor seinem Sprung wegen eines nicht korrekten Anzugs disqualifiziert. Offenbar war die Schrittlänge zu lang.
Zu Siegel sagte Horngacher: "Das kann passieren. Das ist kein großes Thema."
(mit SID)
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Geiger droht Tournee-Aus: So schätzt Schmitt die Situation ein

Quelle: Eurosport

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