Finnlands Ex-Cheftrainer kritisiert nach Alkohol-Eklat bei Olympischen Spielen: "Dinge gelesen, die nicht wahr sind"
Publiziert 22/04/2026 um 15:32 GMT+2 Uhr
Igor Medved, ehemaliger Cheftrainer der finnischen Skispringer, hat sich jüngst zu seinem Alkohol-Eklat bei den Olympischen Spielen in Predazzo geäußert und dabei sowohl Reue gezeigt als auch Kritik an der öffentlichen Darstellung seiner Person geübt. "Ich habe einen Fehler gemacht, für den ich mich entschuldigt habe", erklärte der Slowene in einem Interview mit dem Nachrichtenportal "Ekipa".
Igor Medved hat über den Alkohol-Eklat bei den Olympischen Spielen gesprochen
Fotocredit: SID
"Es passierte nicht während meiner Arbeitszeit und ich habe niemandem geschadet. Ob die Entscheidung des finnischen Verbandes zu hart war oder nicht, ist ihr Urteil", führte er weiter aus. "Natürlich tut es mir leid, dass es dazu gekommen ist."
Nach Medienangaben hatte Medved den Olympiasieg seines Landsmanns Domen Prevc zu ausschweifend im Quartier der Slowenen gefeiert. Daraufhin musste der Coach der Finnen vorzeitig die Heimreise antreten und war auch anschließend nicht mehr an der Schanze im Einsatz.
Sein auslaufender Vertrag wurde nicht mehr verlängert. Für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit hätten laut Medved aber ohnehin einige Bedingungen seitens des Verbandes erfüllt werden müssen. "Ich hätte nicht um jeden Preis weitergemacht", merkte er an.
Wie der 45-Jährige schließlich unterstrich, stieß ihm vor allem der Umgang mit seiner Person sauer auf. "Leider habe ich viele Dinge über mich gelesen, die nicht wahr sind. Aber darüber möchte ich lieber nicht mehr sprechen", verwies er auf Erzählungen von angeblichen Alkohol-Eskapaden seinerseits.
Medved will seinen Platz finden
Für den einstigen Weltcup-Skispringer ist das Kapitel Finnland jedenfalls abgehakt. "Ich habe zwei gesunde Arme und Beine und mein Kopf sitzt an der richtigen Stelle. Also werde ich in der Lage sein, meinen Platz zu finden", erläuterte er.
Mittlerweile habe er sogar Gespräche über eine zukünftige Aufgabe geführt, "aber nichts ist in den letzten Zügen." Eine Rückkehr an die Schanze ist jedoch nicht Pflicht: "Ich kann in meinem Leben immer noch etwas anderes machen, als Skispringer zu trainieren."
Der finnische Verband hat derweil eine Lösung für die Zukunft gefunden: Lauri Hakola übernahm jüngst die sportliche Leitung.
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Quelle: Eurosport
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