Vierschanzentournee: Geiger und Wellinger lassen in Qualifikation von Garmisch-Partenkirchen Federn - Kubacki siegt

Karl Geiger und Andreas Wellinger haben bei der Vierschanzentournee in der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen nicht überzeugen können. Wellinger landete bei nur 126,5 Metern (19.), Geiger sprang sogar 7,5 Meter kürzer (30.). Bester Deutscher wurde so Philipp Raimund (9.), der bei schlechteren Bedingungen 126,5 m sprang. Der Sieg ging an Dawid Kubacki (140,5 m).

"Wo ist mein Luftpolster?" Geiger enttäuscht in der Quali

Quelle: Eurosport

Skispringer Karl Geiger hat in der Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen noch viel Luft nach oben gelassen. Der Oberstdorfer, der zum Auftakt der Vierschanzentournee in seiner Heimat starker Vierter geworden war, kam mit einem Flug auf 119,0 m nicht über den 30. Rang (108,3 Punkte) hinaus.
"Tagesziel geschafft, aber zufrieden bin ich damit natürlich nicht", sagte der 29-Jährige bei Eurosport: "Der Sprung war nicht sauber, das System hat sich nicht gut geschlossen. Dann gehen gleich mal Meter ab. Ich muss mir das in Ruhe anschauen."
Andreas Wellinger (Ruhpolding) landete mit 126,5 Metern (120,2) nur auf dem 19. Platz. Sieger der Vorausscheidung wurde der Pole Dawid Kubacki (140,5 m/143,2) - er strich damit den Siegercheck über 3000 Schweizer Franken (ca. 3025 Euro) ein.
"Es war jetzt nicht ganz so optimal. Das müssen wir mal analysieren", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher: "Ich glaube, dass beide beim Runterfahren ein bisschen Probleme hatten. Die Anlaufspur war am Ende doch ein bisschen ruppig. Der Karl hat auch etwas die Balance verloren, aber nichts Dramatisches."
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Geiger auf Ursachenforschung: "Das war ein Sprungfehler"

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Oberstdorf-Sieger Halvor Egner Granerud (Norwegen) hatte ebenfalls Probleme mit der Spur, platzierte sich fürs Neujahrsspringen auf der Großen Olympiaschanze (14:00 Uhr live bei Eurosport 1 im Free-TV, im Liveticker bei Eurosport.de und im Livestream bei discovery+) aber immerhin auf Rang sechs (134,5 m/133,5).
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Schmitt analysiert Auftakt in Garmisch: "Granerud ist verwundbar"

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Vierschanzentournee: Raimund bester Deutscher

Bester DSV-Adler vor 9000 Zuschauern war überraschend der erst 22 Jahre alte Philipp Raimund (Oberstdorf), der als Neunter (126,5 m/127,7) einen Rang vor Constantin Schmid (Oberaudorf/128,0 m/126,8) landete. Insgesamt erreichten zehn deutsche Springer den Wettkampf der besten 50 am Sonntag.
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Im Aufwind: Raimund setzt sich an die Spitze

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"Ich bin froh und auch ein bisschen überrascht, dass ich nicht nervös geworden bin", meinte Raimund, der in Oberstdorf 14. geworden war. "Das ist der jugendliche Wahnsinn", freute sich Horngacher: "Er macht das toll. Er hat einen guten Sprung gemacht, dabei hat er schwierige Bedingungen gehabt. Es kommt immer viel raus und er fliegt gut."
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Raimund freut sich: "An einem Tag 500 Follower gemacht"

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Verbessert zeigte sich Markus Eisenbichler (Siegsdorf), der sich mit 131,0 Metern (124,8) sogar noch vor Wellinger und Geiger auf Rang 14 einfand - punktgleich mit Stephan Leyhe (Willingen/128,0 m).

Vierschanzentournee: Eisenbichler verbessert

"Ich habe mit dem Karl ein kleines Bierchen getrunken", schilderte Eisenbichler in der "ARD" seinen Aufarbeitungsprozess nach seinem enttäuschenden 33. Platz in Oberstdorf: "Da hat er mir ein Tröstchen-Bier vorbeigebracht, das war ganz nett. Dann haben wir ein bisschen geratscht. Das hat mir extrem geholfen."
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Deutliche Steigerung: Eisenbichler fliegt in der Quali in die Top 15

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Nun käme das Gefühl für den Sprung "so langsam wieder zurück". Er werde an Silvester "mit den Jungs einen gemütlichen Abend haben, ein bisschen Mario Kart oder ein Kartenspiel zocken und dann wird es schon wieder. Einfach weitermachen."
Auch Felix Hoffmann (Heidersbach/28./123,5 m/109,4), Martin Hamann (Aue/29./121,0 m/109,1), Pius Paschke (Kiefersfelden/37./119,5 m/104,9) und Luca Roth (Messtetten/49./115,5 m/95,5) sind am Neujahrstag dabei.
Hinter Kubacki folgten die Slowenen Anze Lanisek (138,0 m/142,0) und Timi Zajc (138,5 m/ 139,1). Kubackis Landsmann Piotr Zyla, in Oberstdorf Zweiter, landete auf Rang vier (135,5 m/138,6).
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Wer springt gegen wen? Die K.o.-Duelle am Neujahrstag

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Nur drei DSV-Springer ausgeschieden

Insgesamt schickte der DSV 13 Springer ins Rennen. Ausgeschieden sind nur David Siegel (Baiersbronn/55./116,5/93,6), Finn Braun (Baiersbronn/56./113,5 m/93,5) und Simon Spiewok (Neuenrade/DSQ).
"Wir haben mannschaftlich eine sehr gute Leistung gebracht", befand Bundestrainer Horngacher: "Auch diejenigen, die in Oberstdorf noch nicht so gut gesprungen sind, sind gut gesprungen. Markus war auch deutlich besser."
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"Sein schlechtester Sprung": Wellinger in Quali fehlerbehaftet

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Die jeweils gastgebende Nation darf im Weltcup bei zwei Springen pro Saison sechs zusätzliche Starter stellen. Der DSV entschied sich lange Zeit stets für die populären Tournee-Wettbewerbe in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen, weicht aber seit dem Vorjahr von dieser Praxis ab.
In der laufenden Saison startet die nationale Gruppe nach Garmisch-Partenkirchen noch in Willingen (4. oder 5. Februar).
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140,5 Meter! Kubacki setzt eindrucksvolles Statement in der Quali

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Vierschanzentournee: Zeitplan und Liveticker

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Top Fünf knapp verpasst: Granerud lässt in Quali Meter liegen

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(mit SID)
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Gute Quali: Hoffmann lässt aufhorchen

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