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Karl Geiger analysiert durchwachsene Saison selbstkritisch: "Letzte drei Monate im Ergebnis ernüchternd"
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Publiziert 05/04/2024 um 10:18 GMT+2 Uhr
Karl Geiger hat auf die vergangene Weltcupsaison zurückgeblickt. Dabei reflektierte der 31-Jährige seine Leistungen selbstkritisch. "Die letzten drei Monate waren im Ergebnis ernüchternd. Die Ergebnisse haben mich durch die Wettbewerbe hindurch nicht zufriedengestellt", schrieb Geiger in seiner Kolumne für "Sport.de". Er habe sich daher darauf konzentriert, "die Fehler im System zu finden".
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Quelle: Eurosport
Skispringen sei "manchmal eine komplexe Angelegenheit. Wenn es an einer Stelle nicht mehr so recht passt, dann hat man schnell Dominoeffekte, da die einzelnen Elemente zwischen Anfahrt, Absprung und Flug so verzahnt sind, dass sie sich gegenseitig bedingen", erklärte der fünfmalige Weltmeister.
Dabei hatte der Winter eigentlich für Geiger sehr gut begonnen. In Klingenthal gewann der Oberstdorfer zwei Weltcups. Es sollten in dieser Saison aber seine einzigen Siege bleiben.
"Ab der Vierschanzentournee drehte sich sozusagen der Wind und das System passte nicht mehr", gestand Geiger: "Fortan war es holprig und durchwachsen." Doch die Fehler während einer laufenden Saison zu beheben, sei schwer. "Es fehlt Zeit und Ruhe gleichermaßen", so der 31-Jährige. Er sei nun aber "gesund, munter und motiviert".
Nach dem Urlaub will Geiger den nächsten Winter voll in Angriff nehmen. "Das Ziel und der Anspruch sind dieselben geblieben, nämlich um Siege auf den Schanzen mitzuspringen, Teil der Weltspitze zu sein", stellte der 15-malige Weltcupsieger abschließend klar.
Im Gesamtweltcup hatte Geiger als 17. die Saison erstmals seit 2017 außerhalb der Top 15 beendet.
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