Geiger und Wellinger enttäuschen bei Olympia-Generalprobe in Val di Fiemme - ÖSV-Doppelsieg auf Normalschanze

Österreich hat beim Sommer-Grand-Prix auf der Olympia-Schanze im Val di Fiemme einen Doppelsieg gefeiert. Auf der neuen Normalschanze in Predazzo gewann Jan Hörl (107,5 m/101 m) vor Daniel Tschofenig (106 m/103 m) und dem Japaner Ryoyu Kobayashi (105 m/98 m). Philipp Raimund kam als bester Deutscher mit exakt 20 Punkten Rückstand auf den Sieger auf Rang sechs (101,5 m/103 m).

Österreichischer Doppelsieg bei Olympiatest: Hörl schlägt Tschofenig

Quelle: Eurosport

Weniger gut lief das Abendspringen in Predazzo für die DSV-Aushängeschilder Andreas Wellinger und Karl Geiger. Wellinger kam mit Sprüngen auf 98 und 94 Meter lediglich auf Rang 22, Geiger mit 92 und 93 Metern gar nur auf Platz 29.
Vor ihnen platzieren sich noch Luca Roth (98,5 m/98 m/16.) und Felix Hoffmann (96,5 m/99 m/17.).
"Ich habe letzte Woche im Training schon festgestellt, dass die Schanze echt nicht einfach ist", sagte Karl Geiger, der den zweiten Durchgang gerade noch so punktgleich mit Kamil Stoch (Polen) als 30. erreicht hatte, bei Eurosport: "Mir ist es nicht so gelungen, wie es sich gehören würde. Aber es sind noch ein paar Monate Zeit." Man sei noch "mitten im Trainingsprozess".
Raimund war dagegen mit seiner Premiere auf der neuen Schanze in Predazzo zufrieden. "Im ersten Sprung habe ich noch was liegen lassen. Der zweite hat mir dann gut gefallen", meinte der Oberstdorfer. Sowohl Österreich als auch Deutschland waren für die Olympia-Generalprobe erstmals diesen Sommer in Bestbesetzung angetreten - mit unterschiedlichem Erfolg.
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Geiger zweifelt in Predazzo: "Schanze ist echt nicht einfach"

Quelle: Eurosport

Paschke verpasst den zweiten Durchgang

So landeten alle fünf ÖSV-Adler, die sich für den zweiten Durchgang qualifizierten, in den Top Ten. Hinter Maximilian Ortner (101,5 m/100 m/4.) und dem im Grand Prix führenden Niklas Bachlinger (97 m/96,5 m/8.) war Superstar Stefan Kraft (100 m/95 m/10.) sogar der "Schwächste" der in den Top 30 platzierten Österreicher.
Zum Jubeln war dem ÖSV-Team nach dem schweren Sturz von Eva Pinkeling im Frauen-Springen zuvor allerdings nicht zumute.
Nach dem ersten Durchgang hatten aus österreichischer Sicht Stephan Embacher (93 m/41.) und Manuel Fettner (93 m) als Drittletzter die Segel streichen müssen. Vom DSV schaffte es Pius Paschke (96,5 m/36.) nicht in den Finaldurchgang.
Am Samstag steht in Predazzo je ein Springen auf der Großschanze an (17:20 Uhr/20:15 Uhr live bei discovery+), am Sonntag bei den Männern noch ein Super-Team-Springen auf der Großschanze (16:45 Uhr live bei discovery+).
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Diethart exklusiv zu schwerem Pinkelnig-Sturz: "Kein gutes Zeichen"

Quelle: Eurosport


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