Skispringen: Gregor Schlierenzauer muss WM-Saison nach Kreuzband-Verletzung beenden

Für Österreichs Skisprung-Star Gregor Schlierenzauer ist die Saison nach einer offenbar unglücklichen Landung beim Continentalcup-Wochenende in Brotterode vorzeitig beendet. Am Sonntag wurde beim 31-Jährigen eine Teilruptur des vorderen Kreuzbandes diagnostiziert. "Das zipft mich an" ärgerte sich der 53-fache Weltcupsieger in einem Blogeintrag auf seiner Homepage.

Gregor Schlierenzauer muss seine Saison vorzeitig beenden

Fotocredit: Getty Images

Gregor Schlierenzauer war im Training zu den Continental-Cup-Springen auf der Inselbergschanze in Brotterode starke 120 Meter gesprungen, musste bei der Landung aber tief in die Hocke gehen. Anschließend fasste er sich ans linke Knie. Zu den beiden Wettkämpfen am Samstag und Sonntag trat er nicht mehr an.
"Irgendwie bleibt der Wurm drinnen. Die Saison, die mit der Covid-Erkrankung begonnen hat und nicht ins Laufen kommen wollte, endet für mich mit einer Teilruptur des vorderen linken Kreuzbandes", schrieb der sechsmalige Weltmeister.
Immerhin: Die Verletzung muss nicht operiert werden. Dennoch rechnet Schlierenzauer mit einer Pause von sechs bis acht Wochen. "Ich hatte auch Glück, eine Kreuzband-Operation hätte ich nicht gebraucht", zeigte sich der zweifache Gesamtweltcupsieger aber auch erleichtert.
Auch wenn bereits vor dem Continentalcup in Brotterode klar war, dass er nicht zum ÖSV-Aufgebot bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf (ab Donnerstag, 25.02. live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn) gehören würde und am Samstag dann auch nicht nominiert wurde, ärgerte sich Schlierenzauer über den Zeitpunkt. "Ich hätte noch gern die perfekten Schanzen-Verhältnisse in der Umgebung genützt, wäre auch noch einmal im Kontinentalcup gesprungen", schrieb er weiter.
Zugleich gab sich Schlierenzauer aber auch kämpferisch und blickte direkt nach vorne: "Die Frage wie es jetzt weitergeht ist leicht beantwortet. Ich werde therapeutisch die Ärmel hochkrempeln und schauen, dass mein Knie wieder die volle Belastung verträgt. Alles andere wird sich ergeben."
Im März 2016 hatte sich Schlierenzauer einen Riss des rechten Kreuzbandes zugezogen. Danach bremsten ihn auch mentale Probleme aus.
(mit SID)
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Quelle: Eurosport

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