Vierschanzentournee: Marius Lindvik verpasst auch Innsbruck

Marius Lindvik wird nach einer Zahn-OP bei der Vierschanzentournee mindestens auch das Springen in Innsbruck verpassen. Das bestätigte der norwegische Skisprungtrainer Alexander Stöckl. Lindvik war am Silvestertag ins Uniklinikum Innsbruck eingeliefert worden, wo ihm abends sein entzündeter Weisheitszahn entfernt wurde. Der 22-Jährige soll zwei bis drei Tage stationär in der Klinik bleiben.

Marius Lindvik im Krankenhaus in Innsbruck // Quelle: instagram.com/hopplandslaget

Fotocredit: Eurosport

"Es geht ihm den Umständen entsprechend sehr gut", sagte Stöckl am Neujahrstag in Garmisch zu Eurosport: "Er ist um 22 Uhr am Kiefer operiert worden. Er hatte einen Abszess hinter einem Weisheitszahn, der zu einer Entzündung und einer Kiefersperre geführt hat."
Lindvik habe eine Drainage erhalten, weshalb er noch zwei bis drei Tage in der Universitätsklinik bleiben muss. Dann werde man sehen, ob es für das Abschlussspringen der Tournee in Bischofshofen (5.1./6.1.) reiche. "Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering", sagte Stöckl.
Lindvik, Dritter in Oberstdorf, konnte wegen akuter Zahnschmerzen schon nicht beim zweiten Springen in Garmisch-Partenkirchen an den Start gehen. Der Norweger, 2019/20 Zweiter der Gesamtwertung und Sieger in Garmisch, verlor damit alle Chancen auf den Gesamtsieg.
Lindvik war 2019/20 im Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen mit 143,5 Metern Schanzenrekord gesprungen.
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Stöckl gibt Gesundheitsupdate zu Lindvik: "Er hatte einen Abszess"

Quelle: Eurosport

Lindvik in Garmisch außer Gefecht gesetzt

"Es ist unmöglich für ihn zu springen. Die Gesundheit geht vor", hatte Cheftrainer Stöckl, der Lindvik persönlich ins Universitätsklinikum fuhr und deshalb ebenfalls die Qualifikation verpasste, am Silvestertag gesagt.
Am Silvesterabend postete der norwegische Skisprung-Verband ein Foto, das Lindvik, seine linke Wange kühlend, auf einem Krankenbett zeigte.
Man hoffe, dass der entzündete Zahn noch am Abend entfernt werden könne, hieß es in dem Postingtext dazu. So trat es dann auch ein.

Lindvik tut Geiger leid

"Er tut mir richtig leid", sagte Oberstdorf-Sieger Karl Geiger bei Eurosport: "Ich wünsche ihm alles Gute!"
Lindvik war beim Auftakt hinter Geiger und dem Polen Kamil Stoch Dritter geworden. Im Vorjahr hatte der 22-Jährige in der Tournee-Gesamtwertung Platz zwei hinter dem polnischen Sieger Dawid Kubacki und vor Geiger belegt.
Die Vierschanzentournee 2020/21: Alle Springen - Qualifikation und Wettkampf - in Oberstdorf (28.12./29.12.), Garmisch-Partenkirchen (31.12./1.1.), Innsbruck (2.1./3.1.) und Bischofshofen (5.1./6.1.) LIVE im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!

Extra Time - der Eurosport-Podcast

(mit SID)
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Schmitt erklärt die Schwierigkeiten in Garmisch: "Gefühl ignorieren"

Quelle: Eurosport

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