Vierschanzentournee: Marius Lindvik bricht nach Qualifikations-Debakel in Innsbruck den Wettbewerb ab - "Ist mir peinlich"

Marius Lindvik ist bei der Qualifikation zum dritten Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck auf einem enttäuschenden 51. Platz gelandet - den Wettkampf verpasste er damit knapp. Gemeinsam mit seinem norwegischen Team zog der Weltmeister und Olympiasieger jetzt Konsequenzen: Er bricht die Tournee vorzeitig ab und soll im heimischen Lillehammer zusätzliche Trainingseinheiten einlegen.

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Quelle: Eurosport

Der norwegische Skiverband bestätigte diese Entscheidung offiziell. Neben dem Springen am Bergisel (ab 13:00 Uhr live auf Eurosport, discovery+ und im Liveticker) in Innsbruck verpasst Lindvik somit auch das Abschlussspringen in Bischofshofen.
"Es ist so schlimm, dass es mir peinlich ist. Ich habe keine Ahnung, warum das passiert. Es ist einfach nur ärgerlich", sagte der Norweger der Tageszeitung "Dagbladet" nach seinem Sprung auf nur 111,5 Meter.
Die Tournee ist aus norwegischer Sicht bisher enttäuschend verlaufen. Das Team, das unter anderem mit Lindvik vor neun Monaten bei der WM in Oslo in den Skandal um manipulierte Anzüge verwickelt war, erlebte beim Neujahrsspringen das schlechteste Ergebnis seit 24 Jahren. Kristoffer Eriksen Sundal ist als bester Norweger aktuell Zwölfter in der Tournee-Gesamtwertung.
Für Lindvik geht es nun in Lillehammer darum, sich auf die kommenden Wettkämpfe und vor allem auf die Olympischen Spiele im Februar vorzubereiten. Der Verband hat indes Ersatz gefunden: Benjamin Oestvold springt statt Lindvik in Bischofshofen, nachdem er zwei Continental-Cup-Springen in Engelberg gewinnen konnte.
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Quelle: Eurosport


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