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Severin Freund fliegt bei Sieg von Michael Hayböck auf das Podest
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Publiziert 19/02/2016 um 19:24 GMT+1 Uhr
Severin Freund hat beim Weltcup in Lahti die Rückkehr auf das Podest geschafft. Der 27-Jährige landete beim ersten Saisonsieg des Österreichers Michael Hayböck auf dem dritten Rang. Der nach einem Durchgang noch führende Peter Prevc fiel dagegen auf den fünften Platz zurück. "Das freut mich sehr. Es war doch eine längere Zeit ohne Podest. Es ist schön, wieder da zu sein", sagte Freund in der ARD.
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Der Niederbayer flog auf der WM-Schanze des kommenden Jahres auf 125,0 und 128,0 Meter und kletterte im zweiten Durchgang vom siebten Rang weit nach vorne. Für Freund war es das erste Podest seit dem dritten Rang am 10. Januar in Willingen.
Der zur Halbzeit nur auf Platz vier liegende Hayböck gewann derweil mit Flügen auf 128,0 und 129,0 m und 265,4 Punkten vor dem Norweger Daniel Andre Tande (263,0), Freund kam auf 259,5 Zähler. Prevc (258,7) fiel noch hinter den viertplatzierten Norweger Kenneth Gangnes (259,2 Punkte) zurück.
Der nach seinen Stürzen in Innsbruck und Sapporo zuletzt angeschlagene Freund festigte durch seinen neunten Podestplatz der Saison auch seinen zweiten Rang im Gesamtweltcup. Mit 1062 Punkten liegt er nun klar vor seinem Verfolger Gangnes (990). Einsam in Front bleibt Prevc mit 1619 Zählern.
Zweitbester DSV-Adler vor nur 1000 Zuschauern wurde Richard Freitag. Der Sachse, der 2013 in Lahti einen seiner bisher fünf Weltcup-Siege gefeiert hatte, belegte den zwölften Rang. Karl Geiger fiel im zweiten Durchgang noch vom zehnten auf den 18. Rang zurück, zum dritten Mal in dieser Saison in die Punkte schaffte es Markus Eisenbichler auf Rang 26.
Trio gescheitert
Ein deutsches Trio hatte es dagegen erst gar nicht in den zweiten Durchgang geschafft. Die Team-Olympiasieger Andreas Wellinger und Andreas Wank scheiterten auf den Rängen 33 und 34 ebenso wie Stephan Leyhe, der wenige Stunden nach seinem starken fünften Rang in der Qualifikation nur den 41. Platz belegte.
Der kommende WM-Gastgeber Finnland gab dagegen erneut ein trauriges Bild ab. Der fünfmalige Vierschanzentournee-Gewinner Janne Ahonen (38) scheiterte bei seiner Rückkehr in den Weltcup ebenso in der Qualifikation wie Harri Olli. Bester Finne wurde am Ende Ville Larinto auf dem 36. Rang.
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