Andreas Wellinger hadert nach Fehlstart beim Weltcupauftakt im norwegischen Lillehammer: "Das ist nur ein passives Warten"

Für Andreas Wellinger verlief der Auftakt in die neue Weltcupsaison alles andere als nach Wunsch. Auf der Großschanze im norwegischen Lillehammer, ohnehin nicht seine Lieblingsschanze, verpasste der Olympiasieger von Pyeongchang im ersten Wettkampf zunächst die Qualifikation und im zweiten als 40. die Weltcuppunkte. Schon in den Trainings landete er jenseits der Top 50.

Wellinger erklärt Probleme: "... dann fällt mir das System runter"

Quelle: Eurosport

"Mir gelingt es noch nicht, dass die Balance vom Sprungsystem passt", erklärte der Ruhpoldinger im Eurosport-Interview seine Probleme. "Ich springe oben raus und habe die Unterstützung vom Ski nicht, das Gefühl, dass ich leicht werde oben in der Luft."
Es fehle die Aktivität. "Das ist nur ein passives Warten. Dann fällt mir das System runter", sagte Wellinger.
Er zeigte sich aber kämpferisch, das Problem in den Griff bekommen zu können. "Im Moment ist es wirklich eine Herausforderung. Ich hatte schon viele Herausforderungen in meiner Skisprungkarriere und jetzt wieder eine, die es zu lösen gilt. Ich weiß auch, dass sie zu lösen ist", so der WM-Zweite von der Normalschanze.
Trotz Rang 40 schöpfte er aus der Leistung am Sonntag auch etwas Mut, nachdem er zuvor teilweise bereits um die 100-Meter-Marke zur Landung ansetzen musste. "Es war heute ein Schritt nach vorne, ein bisschen besser, aber vom Gefühl her bei weitem noch nicht da, wo ich hinkommen will", sagte Wellinger. "Zumindest geht von ganz unten am Freitag der Pfeil leicht nach oben."
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"Kriegt keinen Druck drauf": Wellinger verpasst zweiten Durchgang

Quelle: Eurosport


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