Weltcup in Lillehammer: Deutsches Team um Schmid, Raimund, Freitag und Hoffmann verpasst Podest im Mixed-Team-Wettbewerb

Die deutschen Skispringerinnen und Skispringer haben einen Podestplatz zum Auftakt in den Weltcup-Winter 2025/2026 verpasst. Das DSV-Quartett um Katharina Schmid, Philipp Raimund, Selina Freitag und Felix Hoffmann landete in Lillehammer im Mixed-Wettbewerb auf Rang vier. Auf das Podium fehlten 31,5 Punkte. Den Sieg sicherte sich Japan (1034,0 Punkte) vor Slowenien (-8,9) und Österreich (-10,1).

Team-Duell ums Podest zwischen Deutschland und Österreich: Hoffmann glänzt

Quelle: Eurosport

Philipp Raimund freute sich wie ein kleines Kind über den ersten Schnee, das verpasste Podest war da fast schon egal. Und auch Katharina Schmid, Selina Freitag und Neuling Felix Hoffmann konnten mit Platz vier im Mixed durchaus leben.
"Es war ganz okay. Ich hatte tatsächlich etwas Muskelbeschwerden von dem vielen Training", erklärte Raimund im Eurosport-Interview und ergänzte: "Ich bin noch nicht ganz zufrieden mit meinen Sprüngen, sie waren noch nicht so gut wie im Sommer. Wie jedes Jahr hatte ich hier Schwierigkeiten mit der Anlaufspur. Insgesamt schaut es aber ganz vielversprechend aus für die Einzelwettkämpfe."
Vor einem Jahr hatte das DSV-Quartett den Saisonauftakt an gleicher Stelle zwar noch gewonnen. Diesmal ging der Sieg auf der großen Olympiaschanze von 1994 aber an Japan um Topstar Ryoyu Kobayashi vor Olympiasieger Slowenien und dem WM-Dritten Österreich. Schmid warf dennoch ein paar Handküsse in Richtung der spärlich besetzten Ränge.
Bestens gelaunt war auch Hoffmann. Der 28-Jährige trat bei seinem Mixed-Debüt gleich als Schlussspringer an. Sein starker letzter Flug auf 136,0 m reichte zwar nicht mehr für das Treppchen, dennoch war der neue deutsche Meister die Überraschung des Tages.
Hoffmann hatte sich seinen Platz im Mixed mit starken Leistungen im Training gesichert - anders als Andreas Wellinger. Der Olympiasieger kam nur auf die Plätze 59 und 61 und musste zuschauen.
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Japan feiert Sieg im Mixed Team: Kobayashi lässt sich feiern

Quelle: Eurosport

Erstmals seit 2022 kein Podest im Mixed-Team

Im ersten von nur zwei Mixed-Wettkämpfen der Weltcupsaison lag das deutsche Quartett schon nach dem ersten Durchgang auf Rang vier, das Podest immer in Reichweite.
Doch es reichte nicht: Nach acht Sprüngen waren 992,4 Punkte nicht genug, um Japan (1034,0), Slowenien (1025,1) und Österreich (1023,9) zu ärgern. Erstmals seit Februar 2022 gab es somit in einem Weltcup-Mixed kein deutsches Podest.
Weltmeister Norwegen (940,1) musste sich sogar mit Rang fünf begnügen. Beim Gastgeber war das Comeback von Marius Lindvik und Johann Andre Forfang mit Spannung erwartet worden.
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Raimund exklusiv nach Weltcup-Start: "Mehr Leute reden über mich"

Quelle: Eurosport

Lindvik mit erstem Einsatz nach Anzug-Skandal

Olympiasieger Lindvik schaffte es anders als Forfang ins Team und kam so zu seinem ersten Weltcup-Einsatz seit dem WM-Skandal im März. Die wenigen Fans an der Schanze begrüßten Lindvik, der im Sommer wegen seines bei der WM manipulierten Anzugs für drei Monate gesperrt worden war, durchaus zurückhaltend. Pfiffe gab es aber nicht.
Am Samstag und Sonntag stehen für Frauen (12:00 Uhr) und Männer (16:00 Uhr/beides live im Free-TV bei Eurosport und discovery+) jeweils die ersten Einzelspringen der Saison an.
Dann ruhen die deutschen Hoffnungen vor allem auf Hoffmann, der am Freitag in den Trainingsdurchgängen die Ränge zwei und drei belegte. Neben Wellinger enttäuschte dort auch der ehemalige Skiflug-Weltmeister Karl Geiger (44./45.).
Wohin die Reise geht, werden die Wettkämpfe am Wochenende zeigen.
(SID)
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Hoffmann glänzt im Mixed-Team - Hörl kontert mit Traumsprung

Quelle: Eurosport


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