Markus Eisenbichler springt in Trondheim auf den dritten und neunten Platz - Die Hoffnung auf das Comeback wächst
VonNiklas Bien
Publiziert 18/09/2024 um 13:19 GMT+2 Uhr
Die vergangene Weltcup-Saison war für Skispringer Markus Eisenbichler eine zum Vergessen. Selbst im zweitklassigen Continental-Cup wusste der frühere Weltmeister selten zu überzeugen. Das sieht in der Vorbereitung auf die kommende Saison nun aber schon wieder ganz anders aus. Zum Ende des Sommer-Trainingslagers in Trondheim zeigte sich der 33-Jährige in starker Frühform.
Markus Eisenbichler machte in der Sommervorbereitung einen guten Eindruck.
Fotocredit: Getty Images
Im Februar und März 2025 finden in Trondheim die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften statt. Im Rahmen des Continental Cups wurde die umgebaute Schanze schon einmal getestet. Anders als im Normalfall waren beim Sommerspringen des zweitklassigen Cups einige große Namen am Start.
Umso beeindruckender war, was Eisenbichler auf der Schanze zeigte. Am Samstag reihte sich der Bayer hinter den Österreichern Manuel Fettner und Daniel Huber auf dem dritten Platz ein, am Sonntag reichte es immerhin noch zum neunten Platz - den Sieg machten wieder Fettner und Huber unter sich aus.
Damit bewies Eisenbichler das, was Eurosport-Experte Martin Schmitt bereits im Dezember des vergangenen Jahres prognostiziere. "Er hat nach wie vor die Fähigkeiten und Möglichkeiten, sehr gut zu springen und im Weltcup konkurrenzfähig zu sein", sagte der Olympiasieger von 2002.
"Er weiß, dass er es selbst in der Hand hat. Wenn er seine Probleme löst, wird er wieder ein ganz anderes Niveau erreichen. Vor der Aufgabe sind vor ihm schon viele andere gestanden", führte Schmitt aus. Die Sommervorbereitung scheint der 33-Jährige nun gut genutzt zu haben - in den kommenden Monaten gilt es, die guten Eindrücke in die Saison zu transportieren.
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Quelle: Eurosport
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