Alexander Stöckl wird nach seinem Aus in Norwegen nicht mehr als Trainer arbeiten - jetzt Sportchef in Polen

Ganze 13 Jahre lang war Alexander Stöckl als Cheftrainer für die norwegischen Skispringer verantwortlich - und das sehr erfolgreich. Unter anderem sechs Medaillen bei Olympischen Spielen, zwölfmal WM-Edelmetall und zehn Medaillen bei Skiflug-Weltmeisterschaften sammelten die Norweger unter seiner Regie ein. Nach der Trennung vom norwegischen Verband im Mai nimmt Stöckl aber vom Traineramt Abstand.

Alexander Stöckl arbeitete bis Anfang diesen Jahres als norwegischer Nationaltrainer.

Fotocredit: Imago

Trotz all der Erfolge war im Februar dieses Jahres ein Brief der norwegischen Skispringer publik geworden, in dem diese sich über den Führungsstil 50-Jährigen beschwerten. Was folgte, war eine monatelange Schlammschlacht inklusive einer angedrohten Klage des Österreichers, die im Mai in der Trennung mündete.
Lange blieb Stöckl allerdings nicht beschäftigungslos: Der ehemalige Erfolgstrainer wird im polnischen Verband künftig als Sportchef für Skispringen und Nordische Kombination arbeiten. Dabei geht es weniger um die tägliche sportliche Arbeit, sondern um langfristige Strategien.
Mit dem Rollentausch sieht Stöckl seine Trainerkarriere als beendet an. "Ich war lange genug Trainer, fast 30 Jahre", sagte der Österreicher dem "Dagbladet", ließ sich allerdings eine Hintertür offen: "Vielleicht werde ich aber irgendwann den Nachwuchs trainieren".
In seinem neuen Job fühlt sich der 50-Jährige wohl, wie er der norwegischen Tageszeitung erklärt: "Es fühlt sich richtig an. Es war aufregend, die Trainer und den Stab zu verfolgen und zu sehen, wie sie die Situation beim Sommer Grand Prix geregelt haben. Ich habe keinerlei Drang gespürt, dazwischenzugehen und selbst die Fahne zu schwenken", sagte Stöckl, für den die neue Perspektive nun zum Alltag wird.
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Kraft 2DG

Quelle: Eurosport


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