Martin Schmitt: Drei Gründe, warum ein Deutscher die Vierschanzentournee gewinnt

Mit der Qualifikation in Oberstdorf am 29. Dezember beginnt die 66. Ausabe der Vierschanzentournee. In einem Winter voller Highlights und dem absoluten Höhepunkt, den Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar, macht die Tournee also traditionell den Auftakt in die heiße Phase. Eurosport-Experte Martin Schmitt nennt drei Gründe, warum es bei dieser Ausgabe einen deutschen Sieger geben wird.

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Grund 1: Die deutsche Doppelspitze

Die deutschen Springer stehen unmittelbar vor der Vierschanzentournee so gut da, wie schon lange nicht mehr. Richard Freitag (3) und Andreas Wellinger (1) versammeln vier Saisonsiege auf ihre Schultern und stehen im Gesamtweltcup auf den Plätzen eins und zwei. Ein wichtiger Grund: seit Freitags Umzug im Sommer nach Oberstdorf trainieren die Beiden tagtäglich miteinander. Genauso wie die Eurosport-Experten Martin Schmitt und Sven Hannawald zu ihrer aktiven Zeit.
Martin Schmitt sagt:

Grund 2: Freitag ist im Moment der Beste

Insbesondere bei Freitag "sind die Hausaufgaben" gemacht, sagt Martin Schmitt. Für ihn ist er "der Mann, den es zu schlagen gilt". Und seine Erfolgsbilanz kommt nicht von ungefähr.
Für den Eurosport-Experten ist klar:

Grund 3: Wellingers Verfolgerrolle

151 Punkte liegt Freitag im Gesamtweltcup vor Andreas Wellinger, der ebenfalls einen glänzenden Saisonstart hingelegt hat. Doch der Sachse überstrahlt derzeit alles, auch die Leistungen seines Teamkollegen. Doch, das muss kein Nachteil für ihn sein, meint Martin Schmitt.
Wellinger "ist bekannt dafür, dass er bei Großereignissen in Form kommen und sich meistens nochmal steigern kann", sagt Schmitt.
Doch die Vierschanzentournee bringt gerne und regelmäßig auch Überraschungen hervor. Wie beispielsweise den dritten Platz von Michael Neumayer bei der Ausgabe 2007/2008.
Unvergessen ist der historische Grand Slam von Sven Hannawald, der 2000/2001 alle Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen gewann.
Auch deshalb sagt Martin Schmitt:
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