Oberstdorf: Kamil Stoch bei der Vierschanzentournee schon gescheitert - Debakel für Polen
Für Titelverteidiger Kamil Stoch sind die Träume vom vierten Triumph bei der Vierschanzentournee schon nach dem ersten Sprung geplatzt. Der Pole kam in Oberstdorf nur auf 118,0 m, verlor das K.o.-Duell mit dem Slowenen Cene Prevc (122,0) und schaffte es auch nicht als einer der fünf "Lucky Loser" in den zweiten Durchgang. Damit hat der 34-Jährige keine Chance mehr auf den Gesamtsieg.
Debakel für den Titelverteidiger: Stoch fliegt schon im K.o.-Duell raus
Quelle: Eurosport
Am Ende stand nur Platz 41. Der dreimalige Olympiasieger Kamil Stoch hatte die Tournee 2016/17, 2017/18 und 2020/21 gewonnen.
2017/18 war ihm sogar der Grand Slam mit Siegen bei allen vier Stationen gelungen, was vor ihm nur Sven Hannawalds 2001/02 geschafft hatte.
"Ich habe keine Ahnung, was hier los ist", sagte Stoch bei Eurosport Polen ratlos: "Irgendwas ist total schiefgegangen. Ich bin sehr verwirrt, weil ich wirklich nicht weiß, wo das Problem liegt."
Das polnische Desaster perfekt machten Jakub Wolny (32.), Pawel Wasek (33.) und Piotr Zyla (38.), die ebenfalls im ersten Durchgang ausschieden.
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"Das gibt Auftrieb!" DSV-Adler in Oberstdorf geschlossen stark
Quelle: Eurosport
Polen hadern mit dem Material
Dawid Kubacki, Tournee-Sieger 2019/20, wurde mit 111,5 und 113,5 m nur 28. (227,8). "Das ist extrem schade für das polnische Team", meinte Eurosport-Experte Martin Schmitt: "Man merkt, dass im Team Unruhe herrscht: Sie sind auf der Suche, sie haben nicht das Vertrauen."
Vor allem der Materialbereich mache den Polen laut Schmitt zu schaffen: "Mal sind es die Anzüge, dann passt was mit dem Schuh von Kamil nicht. Sowas darf natürlich nicht erst am Wettkampfort beim Wettkampfhöhepunkt auffallen. Das muss man ein bisschen früher bemerken."
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Geiger für Schmitt voll im Rennen: "Vielleicht gar nicht so schlecht, dass …"
Quelle: Eurosport
Stoch habe zuletzt nicht den Eindruck gemacht, ein Sorgenkind zu sein, meinte Schmitt überrascht: "Er ist in Engelberg technisch sehr sauber gesprungen. Im Skispringen muss man auch mal Geduld haben, aber auf der Suche nach den letzten paar Prozent verliert man oft. Da geht es dann meistens ein paar Schritte zurück anstatt nach vorne."
Eurosport zeigt alle Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen inklusive der Qualifikation LIVE im Free-TV. Werner Schuster kommentiert mit Gerhard Leinauer, Martin Schmitt analysiert mit Birgit Nössing im Studio. Alle Springen LIVE gibt's auch bei Eurosport mit Joyn+!
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(mit SID)
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