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DSV-Sportdirektor Horst Hüttel kritisiert FIS nach Super-Team-Abbruch - Raimund und Wellinger verlieren Olympia-Führung
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Update 17/02/2026 um 08:46 GMT+1 Uhr
DSV-Sportdirektor Horst Hüttel hat nach dem Abbruch des Super-Team-Wettbewerbs von der Großschanze in Predazzo im Rahmen von Olympia in Mailand und Cortina d'Ampezzo deutliche Kritik am Skiweltverband FIS geübt. "Ich bin richtig, richtig sauer. Alle Wetter-Apps haben angezeigt, dass nach zehn Minuten der Schneefall aufhört. Diese Wetter-App muss auch die FIS haben", sagte Hüttel.
Hüttel wütet im Interview: "Schlechtes Wettkampfmanagement"
Quelle: Eurosport
"Ich verstehe nicht, dass man nicht eine gewisse professionelle Besonnenheit hat, um diese zehn Minuten noch abzuwarten", so der DSV-Sportdirektor weiter.
Der Wettkampf von der Großschanze war abgebrochen worden, weil heftiger Schneefall die Anlaufspur verlangsamt hatte und ein fairer Wettkampf zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war.
Sandro Pertile verteidigte die Entscheidung. "Wir haben versucht, die Spur zu reinigen, aber wir haben sofort festgestellt, dass das Tempo in der Spur verloren geht. Der Unterschied war deutlich spürbar", sagte der FIS-Renndirektor bei "Eurosport".
Zehn Minuten nach dem Abbruch hatte der Schneefall allerdings wieder aufgehört. "Man hätte die ganze Gruppe nochmal springen lassen können. Das gab es in der Vergangenheit schon oft, das wäre eigentlich die fairste und beste Entscheidung gewesen", sagte Hüttel.
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Rang vier statt Medaille für Raimund und Wellinger
Das deutsche Duo Philipp Raimund und Andreas Wellinger lag zum Zeitpunkt des Abbruchs in Führung, allerdings standen die Schlussspringer von drei Nationen noch oben. Durch den Abbruch wurde der Stand nach dem zweiten Durchgang gewertet, dem DSV-Team blieb nur Rang vier.
Hüttel bemängelte zudem den Verzicht auf Vorspringer, die die Spur intakt gehalten hätten. "Während sie beraten haben, ist der einzige Vorspringer gesprungen. Es ist vollkommen klar, dass dann die Spur feucht wird. Man muss als Veranstalter beim normalen Weltcup zwölf Vorspringer haben, damit die Spur permanent durchgefahren wird. Anscheinend war keiner oben", sagte er: "Ich finde das schlichtweg unprofessionell. Das war einfach miserabel schlecht gearbeitet."
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(SID)
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