Olympia 2026 - Katharina Schmid verabschiedet sich unter Tränen von der großen Bühne: "Es tut einfach weh"
Publiziert 16/02/2026 um 14:03 GMT+1 Uhr
Ihren Abschied bei den Olympischen Winterspielen hätte sich Katharina Schmid mit Sicherheit schöner vorgestellt. Die 29-Jährige beendet nach der Saison ihre Karriere und erreichte beim Debüt der Frauen von der Großschanze den zweiten Durchgang nicht. "Es tut gerade einfach weh", sagte Schmid, die bei Olympia zweimal Silber von der Normalschanze gewann, bei Eurosport mit Tränen in den Augen.
"Tut gerade weh": Schmid nach finalem Sprung den Tränen nah
Quelle: Eurosport
"Ich wusste, es wird schwierig, ich wusste, es ist nicht meine Schanze, aber ich hätte gerne noch einen Sprung gehabt. Das jetzt so zu beenden - ja ...", erklärte Schmid sichtlich angefasst.
Die Oberstdorferin zeigte auf der Großschanze in Predazzo einen schwachen ersten Sprung und stürzte förmlich auf den 42. Platz ab - das Aus für den Wettkampf und bei den Olympischen Winterspielen. 96,5 Meter standen bei Schmid, den Sieg holte erneut Anna Odine Ström.
Obwohl die 29-Jährige mit zwei Einzel-Silbermedaillen von Pyeongchang 2018 und Peking 2022 große Erfolge bei Olympia und vor allem bei Weltmeisterschaften (sieben Titel) feierte, konnte sie den Stolz auf ihre Karriere kaum zeigen.
"Ich glaube, gerade überwiegt der Schmerz", erklärte sie nach der Großschanzen-Premiere für die Frauen bei Olympia bei Eurosport.
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Katharina Schmid verabschiedet sich von der Olympia-Bühne
Fotocredit: Getty Images
Freitag tröstet Schmid: "So viel für den Sport getan"
"Ich wollte nicht einfach nur dabei sein. Ich habe auch gedacht, dass ich vielleicht irgendwie vorne mitkämpfen kann - schade", gab die 29-Jährige zu.
Trost bekam Schmid vor allem aus den eigenen Reihen. "Die Katha hat so viel getan für den Sport, so viel erlebt in dem Sport, so viele Erfolge feiern dürfen", sagte Selina Freitag bei der "ARD".
"Da kann man mit einem großen Lächeln in die Skisprung-Rente blicken", scherzte die 24-Jährige. Auch Schmid konnte sich trotz des sportlichen Misserfolgs zumindest über eine Sache freuen: Die Zollbeamtin durfte Deutschland als Fahnenträgerin zusammen mit Eishockey-Star Leon Draisaitl anführen.
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Bye bye, Olympia! Schmid stürzt auf Großschanze komplett ab
Quelle: Eurosport
Schmid: "Das ist mein Olympia-Highlight"
"Es war mir eine Riesenehre, mit der deutschen Fahne einzulaufen. Alleine gewählt zu werden von so vielen Leuten, von so vielen Sportlern, ist was ganz Besonderes", sagte Schmid stolz: "Ich glaube, das ist mein Olympia-Highlight."
Erstmals trat die 29-Jährige bei Olympia 2014 in Sotschi mit gerade einmal 17 Jahren an. Zwölf Jahre später verabschiedet sie sich mit insgesamt zwei Silbermedaillen bei vier Teilnahmen, jede Menge Einfluss auf das Skispringen der Frauen und einer Verbeugung vor den Fans in Predazzo.
Dem Sport will Schmid erhalten bleiben. Die Oberstdorferin soll eine Trainerkarriere im Nachwuchsbereich anstreben.
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Boom! Ström krönt sich zur Doppel-Olympiasiegerin
Quelle: Eurosport
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