Olympia 2026 - So lief die Skisprung-Entscheidung: Philipp Raimund holt Gold für Deutschland von der Normalschanze

Olympia 2026 - so lief das Skispringen der Herren auf der Normalschanze: Philipp Raimund hat am Montagabend Geschichte geschrieben. In Predazzo krönte sich der 25-jährige Deutsche in einem nervenaufreibenden Showdown um die Goldmedaille zum Olympiasieger. Kacper Tomasiak eroberte Silber, Bronze ging an Gregor Deschwanden und Ren Nikaido. Hier gibt es den historischen Wettkampf zum Nachlesen.

Der Sprung seines Lebens: Raimund fliegt zu Olympiagold

Quelle: Eurosport

Ein fabelhafter Sprung auf 106,5 Meter im zweiten Durchgang sorgte in Predazzo für eine deutsche Gefühlsexplosion sondergleichen: Philipp Raimund ist Olympiasieger auf der Normalschanze!
Der 25-jährige Shootingstar hielt nach Platz eins im ersten Lauf dem Druck stand und erobert wie Andreas Wellinger einst vor acht Jahren die olympische Goldmedaille.
Der Pole Kacper Tomasiak feierte sensationell Silber, Ren Nikaido (Japan) und Gregor Deschwanden aus der Schweiz sprangen punktgleich zu Bronze.
Eine Enttäuschung erlebte derweil Saison-Dominator Domen Prevc: Für den Slowenen reichte es nur zu Rang sechs.
Olympia 2026 - die Entscheidung im Skispringen zum Nachlesen:

Olympia - Skispringen: Auf Wiedersehen!

Und damit verabschieden wir uns aus diesem Liveticker. Auf unserer Homepage werden Sie auch weiterhin mit allen Highlights von diesem goldenen Abend auf dem Laufenden gehalten. Vielen Dank fürs Mitlesen und bis zum nächsten Mal!

Olympia - Skispringen: Raimund und die goldenen Fünf

Jens Weißflog (1994/Großschanze; 1984/Normalschanze), Helmut Recknagel (1960/Normalschanze), Hans-Georg Aschenbach (1976/Normalschanze), Andreas Wellinger (2018/Normalschanze) und nun auch Philipp Raimund (2026/Normalschanze): Fünf deutsche Einzel-Olympiasieger gab es in der Geschichte des Skispringens, Raimund hat sich wahrlich ein Denkmal für die Ewigkeit geschaffen.

Olympia - Skispringen: Deutschland klettert

Im Medaillenspiegel klettert Deutschland derweil auf den vierten Rang. Dank Raimund sind es nun zwei Goldmedaillen, auch eine Silber- und Bronzemedaille haben die deutschen Athleten bei Olympia 2026 vorzuweisen. Besser sind nur Norwegen (3/1/2), die Schweiz (3/1/1) sowie Japan (2/2/3).

Olympia - Skispringen: Raimund "extrem stolz"

"Das kann einfach nichts toppen. Natürlich gibt es auch außerhalb des Sports noch wichtigere Dinge - aber ich bin einfach nur extrem stolz auf mich selbst", schwärmt Raimund im Interview mit Eurosport mit Deutschland-Fahne um seine Schultern. "Zwei Sprünge so abzuliefern. Ich würde sagen: Das ist mir im perfekten Moment gelungen." Wie viele Gedanken ihm vor seinem Goldsprung durch den Kopf schossen? "Tatsächlich gar keiner. Vor dem ersten Durchgang war ich mega nervös - wie beim Sommer Grand Prix hier. Ich wusste, dass es reichen könnte. Also war ich entspannt."

Olympia - Skispringen: Mit einer Augenweide zu Gold

Wie ein Olympiasieger ausschaut? Genau wie in diesem Video. Eine Augenweide von einem Sprung und purste Emotionen, die für Gänsehaut sorgen. Gold für Deutschland - was will man noch mehr sagen?
picture

Der Sprung seines Lebens: Raimund fliegt zu Olympiagold

Quelle: Eurosport

Olympia - Skispringen: Enttäuschung für Österreich

Während Raimund deutsche Skisprung-Geschichte schreibt, verpassten die drei übrigen DSV-Adler die Top 10. Hoffmann reihte sich auf Platz 13 ein (257,3 Punkte), weiter hinten folgen Wellinger (17./254,5) und Paschke (23./251,8). Eine Enttäuschung erlebten derweil die österreichischen Skispringer: Embacher katapultierte sich mit einer erstaunlichen Aufholjagd immerhin noch auf Rang sieben (261,2). Hörl (11./259,4), Tschofenig (15./255,0) und Kraft (27./248,0) hatten nichts mit dem Kampf um die Medaillen zu tun.

Olympia - Skispringen: Raimund holt Gold!

... und er macht's! Wie cool kann man eigentlich sein? Raimund knallt 106,5 Meter raus und liefert eine Landung aus dem Lehrbuch ab. Dann beginnt das große Zittern, die Haltungsnoten laufen ein - und dann leuchtet die erlösende Eins neben seinem Namen auf. Der 25-Jährige brüllt seine Freude in die Kamera und wird von seinen Teamkollegen hochgehoben. Vor acht Jahren triumphierte noch Wellinger, nun kommt der Olympiasieger auf der Normalschanze wieder aus Deutschland. Silber geht sensationell an den Polen Kacper Tomasiak, Ren Nikaido und Gregor Deschwanden springen punktgleich zu Bronze.
Endstand auf der Normalschanze
1. Philipp Raimund (Deutschland) 274,1 Punkte
2. Kacper Tomasiak (Polen) 270,7 Punkte
3. Ren Nikaido (Japan) 266,0 Punkte
3. Gregor Deschwanden (Schweiz) 266,0 Punkte

Olympia - Skispringen: Raimund unter Druck

Die letzten Springer zeigen Nerven! Foubert (102,5/263,3) und Sundal (105,0/259,6) fallen zurück, die Medaillenträume platzen jäh. Raimund ist noch oben - es geht um Gold ...

Olympia - Skispringen: Tomasiak greift nach Medaille

Eine Bestleistung folgt auf die andere, jeder Athlet erlebt zurzeit höchste Glücksgefühle. Tomasiak lässt Polen von einer Medaille träumen, bei 107,0 Metern bringt ihm auch die ansehnliche Landung reichlich Punkte. Tomasiak führt mit 270,7 Punkten - und drei Athleten sind noch oben.

Olympia - Skispringen: Deschwanden greift an

Was für eine Kampfansage! Nikaido haut mit 106,5 Metern die Tagesbestweite raus und legt eine eindrucksvolle Landung hin. Für die heutigen Verhältnisse geht der Japaner klar in Führung: Zwischen ihm und Prevc liegen 4,2 Punkte. Dann folgt die Gefühlsexplosion aus der Schweiz: Deschwanden springt noch weiter als Nikaido und zieht mit ihm gleich. Ist das schon eine Medaille?

Olympia - Skispringen: Prevc zufrieden

Den Absprung schafft Prevc im richtigen Moment, die Landung lässt sich ebenso sehen. Bei den Haltungsnoten räumt er mit dreimal 18,0 ab und sichert sich vorübergehend die Führung (105,0/261,8). Der Slowene klatscht mit seinen Teamkollegen ab und ringt sich ein Lächeln ab. Jetzt heißt es: Warten!

Olympia - Skispringen: Letzter ÖSV-Adler

Mit Tschofenig war nun der letzte österreichische Skispringer an der Reihe, doch auch der Vierschanzentourneesieger der vergangenen Saison büßt ordentlich Plätze ein (101,5/255,0). Zehn Springer sind noch oben und wir fragen uns: Was ist hier noch für Embacher drin? Immerhin lag er nach Durchgang eins nur 10,6 Punkte hinter Raimund und 7,9 Zähler hinter Sundal auf dem Bronzerang.

Olympia - Skispringen: Hoffmann kratzt an Führung

An Embacher kommt selbst von den ersten Springern der Top 15 niemand ran. Felix Hoffmann lässt im finalen Drittel seines Sprungs nach (102,5/257,3), auch Jan Hörl muss seinen Landsmann vorbeiziehen lassen (104,0/259,4).

Olympia - Skispringen: Italien feiert seinen Helden

Mit Bresadola hat es immerhin ein Lokalmatador in die Entscheidung geschafft. Der Azzurro holt sich nach 102,0 Metern seinen verdienten Applaus ab, fällt im Ranking aber zurück (252,7). Ein Lächeln hat er aber trotzdem für die TV-Kamera übrig.

Olympia - Skispringen: Deutscher Doppelpack

Für Wellinger und Paschke geht es im Finale nicht nach vorn. Während Paschke seinen zweiten Sprung viel zu aggressiv angeht (101,5/251,8), lässt Wellinger wie so oft in dieser Saison die nötige Schärfe vermissen (104,0/254,5).

Olympia - Skispringen: Embacher mit viel Druck

105,5 Meter haut Embacher raus, der Sprung des Österreichers ist eine richtige Augenweide. Der 20-Jährige darf sich fragen: "Warum nicht gleich so?" Im ersten Durchgang wurde ihm unter anderem ein verkorkster Telemark zum Verhängnis, dieser Sprung unterstrich nun, warum ihm vor dem Wettkampf Außenseiterchancen zugestanden wurden (105,5/261,2).

Olympia - Skispringen: Kraft fällt zurück

Das einzige Weltcup-Springen auf einer Normalschanze in dieser Saison hat Kraft gewonnen, heute kommt der Österreicher einfach nicht in seinen gewohnten Rhythmus. 100,0 Meter und insgesamt 248,0 Punkte reichen für einen enttäuschenden sechsten Platz - vorerst. Die strauchelnden Top-Namen sollten ein Warnzeichen an die verbliebenen Springer im zweiten Durchgang sein. Hier ist noch alles möglich.

Olympia - Skispringen: Lanisek wackelt wieder

Kurz nach der Landung winkt Lanisek ab, wie im ersten Durchgang wackelt der Slowene gehörig. 97,5 Meter sind viel zu wenig, der 29-Jährige fällt um zwei Plätze zurück (249,6). Wenig später geht der Schweizer Felix Trunz in Front (100,0/129,6).

Olympia - Skispringen: Frantz eröffnet Finale

Es geht in die heiße Phase, Tate Frantz eröffnet den zweiten Durchgang und damit den Showdown um Gold. Für den US-Amerikaner geht es zwei Meter weiter als im ersten Lauf, mit 251,9 Punkten geht er vorerst in Führung.

Olympia - Skispringen: Niemand schlägt Raimund

Ob Ren Nikaido, Ryoyu Kobayashi oder Domen Prevc - niemand kommt im ersten Durchgang an Raimund vorbei! Der Showdown um Gold dürfte aber richtig spannend werden, immerhin sind die Abstände äußerst knapp. So liegen Nikaido (6./101,0/131,1), Kobayashi (7./100,5/130,8) und Prevc (8./100,0/130,6) nur wenige Zähler hinter Raimund. Die Top 30 liegen übrigens innerhalb von 13,1 Punkten. Da steckt viel Potenzial für Drama drin.
Zwischenstand nach erstem Durchgang
1. Philipp Raimund (Deutschland) 135,6 Punkte
2. Valentin Foubert (Frankreich) 134,6 Punkte
3. Kristoffer Eriksen Sundal (Norwegen) 132,9 Punkte
...
8. Domen Prevc (Slowenien) 130,6 Punkte
13. Felix Hoffmann (Deutschland) 128,5 Punkte
16. Pius Paschke (Deutschland) 126,1 Punkte
17. Andreas Wellinger (Deutschland) 125,1 Punkte

Olympia - Skispringen: Raimund geht in Führung

Umso besser macht es Raimund: Beim 25-Jährigen läuft sowohl am Schanzentisch als auch in der Luft alles zusammen, auch die Landung ist blitzsauber. Eine Weite von 102,0 Metern und 135,6 Punkte lassen ihn zu Recht von einer Medaille träumen Daniel Tschofenig (8./130,0) und Anze Lanisek (25./123,7) erleben hingegen eine Enttäuschung. Drei Springer sind noch oben.
picture

"Er ist dabei!" Raimund übernimmt nach erstem Sprung die Führung

Quelle: Eurosport

Olympia - Skispringen: Hoffmann patzt

Das war alles andere als ein souveräner Auftritt von Hoffmann. Der DSV-Adler ist beim Absprung zu früh dran, beim Telemark unterläuft ihm auch ein Fehler. Platz acht bedeutet seine Leistung (100,0/128,5), der Österreicher Jan Hörl zieht im Anschluss mit ihm gleich (101,5/128,5).

Olympia - Skispringen: ÖSV-Enttäuschung

Stefan Kraft, Stephan Embacher, Felix Hoffmann, Jan Hörl, Philipp Raimund und Daniel Tschofenig: Den Zuschauern wird ein deutsch-österreichischer Schlagabtausch geboten. Kraft macht den Anfang und erreicht nur eine enttäuschende Weite von 98,0 Metern (17./124,1), kurz darauf patzt Embacher beim Telemark (12./100,5/125,0). Die Medaillenträume dürften damit geplatzt sein.

Olympia - Skispringen: Lindvik wackelt

Jetzt folgen die Top 15 - und Marius Lindvik kassiert einen Dämpfer. Der Norweger liefert im Vergleich zu seinen Trainingsläufen seinen schlechtesten Sprung ab und gerät in der Luft kurz ins Wanken. 103,5 Meter und 130,4 Punkte reichen nicht für die Führung.

Olympia - Skispringen: Paschke steigert sich

Deschwanden zaubert erst noch die Bestweite, dann entscheidet sich die Jury dafür, auf Gate 14 runterzugehen. Paschke lässt sich davon nicht verunsichern und liefert einen soliden Sprung ab. Das sorgt für etwas mehr Selbstbewusstsein beim kriselnden DSV-Adler 101,0/126,1).

Olympia - Skispringen: Deschwanden glänzt

Gregor Deschwanden haut einen raus! Der Schweizer schraubt die Bestweite auf 106,0 Meter hoch und distanziert die Konkurrenz als Führender erst einmal um ein paar Punkte. Bereits bei der Landung ist ihm klar, dass dieser Sprung eine Augenweide war - doch wie weit trägt ihn diese Leistung?

Olympia - Skispringen: Stoch weit zurück

Dreimal Gold hat Kamil Stoch bei Olympischen Spielen gewonnen, mit Edelmetall hat der Altmeister heute nichts zu tun. Die 100-Meter-Marke knackt der Pole zwar, aufgrund der mäßigen Haltungsnoten muss er sich mit Platz 18 abfinden.

Olympia - Skispringen: Wellinger verpasst Führung

Ganz zufrieden zeigt sich Andreas Wellinger mit seinem Sprung nicht - das hängt wohl auch damit zusammen, dass er sich hinter Bresadola einreihen muss. Die Bestweite von 102,5 Metern egalisierte der DSV-Adler zwar, vorerst bedeutet das aber nur den zweiten Platz für ihn (125,1).
picture

Solide, aber nicht zufrieden: Wellingers erste Sprung in Predazzo

Quelle: Eurosport

Olympia - Skispringen: Wackelige Angelegenheit

Routinier Roman Koudelka liefert eine äußerst unsichere Darbietung ab, in der Luft hat der 36-jährige Tscheche mächtig zu kämpfen. Zwar landet er sicher, mit Platz 14 und 115,8 Punkten wird es aber wohl nichts mit dem zweiten Durchgang. Bresadola führt derweil nach 25 Springern - ein unerwarteter Zwischenstand.

Olympia - Skispringen: Führungswechsel in Predazzo

Lange Zeit lag Palosaari in Front, nun wird er als Spitzenreiter abgelöst. Zunächst schiebt sich der Slowake Hektor Kapustik an ihm vorbei (102,0/124,6), ehe der Italiener Giovanni Bresadola die bisherige Bestweite aus dem Hut zaubert (102,5/126,8) und Platz eins für sich beansprucht.

Olympia - Skispringen: Der erste Lokalheld

Mit Francesco Cecon gibt sich der erste von drei Lokalmatadoren die Ehre. Der Italiener liefert auf seiner Heimschanze einen soliden Sprung ab und ordnet sich mit Haltungsnoten von 16,5 und einer Weite von 98,0 Metern auf dem fünften Rang ein (113,8 Punkte).

Olympia - Skispringen: Ein Finne geht in Führung

Von Gate 15 starten die Athleten heute in den Wettkampf - also ein Level tiefer als noch im Training am Sonntag. Das bedeutet, dass sie beim Absprung mehr Druck aufbringen müssen. Vilho Palosaari macht das in der Anfangsphase am besten: Der Finne führt dank 100,5 Metern und 124,4 Punkten vor Milesi und dessen Landsmann Jules Chervet.

Olympia - Skispringen: Jetzt geht es los!

Der Startschuss ist gefallen - und Enzo Milesi legt mit 99,5 Metern und 124,0 Punkten vor. Was ist sein Sprung wert? In den kommenden Minuten finden wir es raus.

Olympia - Skispringen: Lindvik auf Platz eins

Der Probedurchgang ist abgeschlossen, der Norweger Marius Lindvik (104,0 Meter/88,4 Punkte) hat sich vor DSV-Hoffnung Raimund (104,0/86,4) durchgesetzt. Hoffmann (9./102,0/81,9) und Wellinger (12./10,30/80,1) machten ebenso einen positiven Eindruck. Prevc kommt in Predazzo indes noch nicht in Fahrt: Der Slowene landete auf Rang elf (101,5/80,7).
Ergebnis Probedurchgang
1. Marius Lindvik (Norwegen) 88,4 Punkte
2. Philipp Raimund (Deutschland) 86,4 Punkte
3. Kristoffer Eriksen Sundal (Norwegen) 86,1 Punkte
...
9. Felix Hoffmann (Deutschland) 81,9 Punkte
12. Andreas Wellinger (Deutschland) 80,1 Punkte
35. Pius Paschke (Deutschland) 68,0 Punkte

Olympia - Skispringen: Zeit für die Startliste

Während die Athleten noch letzte Erfahrungen vor dem Showdown auf der Normalschanze sammeln, nehmen wir die Startliste etwas unter die Lupe. Die Grundlage dafür bildet das Klassement im Gesamtweltcup: So wird der Franzose Enzo Milesi den ersten Durchgang eröffnen, Spitzenreiter Domen Prevc wagt sich als 50. und letzter Springer von der Schanze. Andreas Wellinger (27), Pius Pascke (32), Felix Hoffmann (43) und Philipp Raimund (45) wollen in der zweiten Hälfte des Durchgangs für Furore sorgen.

Olympia - Skispringen: Probedurchgang läuft

Zurzeit geht in Predazzo der Probedurchgang über die Bühne - und Andreas Wellinger zeigt mit einer Weite von 105,0 Metern auf. Der Olympiasieger von 2018 liegt nach 32 Athleten auf dem zweiten Platz, Pius Paschke reiht sich nach einem Sprung auf 95,5 Meter auf Rang 19 ein. Die Top-Leute warten noch auf ihren Einsatz.

Olympia - Skispringen: Kobayashi wittert seine Chance

Auf dem Zettel haben muss man natürlich auch den Olympiasieger von 2022. Ryoyu Kobayashi wittert auf der Normalschanze seine Chance, vor vier Jahren setzte er sich souverän vor Manuel Fettner und Dawid Kubacki durch. Die Silber- und Bronzegewinner sind in Predazzo übrigens nicht am Start. Bester Deutscher damals war übrigens Constantin Schmid mit einem elften Platz.

Olympia - Skispringen: Raimund glänzt im Training

Für einen unerwarteten Olympiasieger auf der Normalschanze spricht auch das gestrige Training. Am Sonntagabend entschied DSV-Adler Philipp Raimund die beiden ersten von drei Trainingsdurchgängen für sich, im finalen Lauf sprang er sogar die Tagesbestweite von 106 Metern. Prev verzeichnete derweil die Platzierungen 4, 10 und 21. Mit Felix Hoffmann präsentierte sich ein zweiter Skispringer aus Deutschland besonders bissig.

Olympia - Skispringen: Was geht auf der Normalschanze?

Das Potenzial für Überraschungen ist am heutigen Montagabend in Predazzo groß. Warum? Aufgrund der geringeren Weiten, die auf der Normalschanzen erzielt werden, sind die Haltungsnoten heute von einer größeren Bedeutung als üblich. Das könnte dem ein oder anderen Athleten in die Karten spielen - auch mit Blick auf die Goldmedaille. Saison-Dominator Domen Prevc musste im einzigen Weltcup-Springen dieses Winters auf der Normalschanze nämlich sein zweitschlechtestes Ergebnis verkraften: Im schwedischen Falun landete er nur auf Platz 13. Sehen wir heute einen Sensationssieger?

Olympia - Skispringen: DSV-Adler greifen erstmals an

Herzlich willkommen zum Liveticker zum Skispringen der Herren. Die DSV-Adler sind auf der Normalschanze gefordert und müssen sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Andreas Wellinger, der einen durchwachsenen Winter erlebt hat, muss sich steigern, um im Finaldurchgang um 20:15 Uhr eine Chance auf Edelmetall zu haben. Christoph Niederkofler tickert das Springen für Euch - viel Spaß!
  • Die Winterspiele im Stream auf HBO Max
picture

150,5 Meter! Wellinger meldet sich zurück

Quelle: Eurosport



Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung