"Im Moment passt das Gefühl einfach, die Form ist gut. So macht Skispringen Spaß", sagte Wellinger in der ARD. "Andi ist heute wieder gut gesprungen, er war sehr entschlossen. Er hat im Moment eine sehr gute erste Flugphase", sagte Bundestrainer Werner Schuster.
Wellinger sprang auf der Olympia-Schanze des kommenden Jahres zweimal auf 136,0m, zum schon zur Halbzeit führenden Kraft fehlten umgerechnet aber fast acht Meter. Bei den Titelkämpfen in Finnland gehört Wellinger damit endgültig zum engsten Favoritenkreis, bei den vergangenen sieben Springen stand er sechsmal auf dem Podest.
Die Chancen stehen nicht so schlecht", sagte Wellinger mit Blick auf die WM: "Mit ein bisschen Glück... schauen wir mal, was passiert.
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Deutscher Dreifachsieg: Althaus, Vogt und Würth schreiben Geschichte
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Drei weitere DSV-Adler landeten unter den besten Elf: Stephan Leyhe sorgte als Fünfter für das beste Ergebnis seiner Karriere, im zweiten Durchgang gelang dem Willinger mit 139,5m sogar ein Schanzenrekord.
"Schanzenrekord? Das wusste ich gar nicht", sagte der 25-Jährige überrascht.
Karl Geiger und der von einer Erkältung geplagte Richard Freitag belegten die Ränge neun und elf. Andreas Wank folgte auf dem 25. Rang und hat damit wohl keine Chance mehr auf eine WM-Teilnahme. Pius Paschke verpasste als 38. den zweiten Durchgang. "Die Tür ist noch offen, aber der Spalt ist zwei Zentimeter breit. Vielleicht entwickle ich mich noch zum Briefumschlag und schlüpfe durch", sagte Wank.

Kraft sprint zum Sieg in PyeongChang

"Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft. Das war in dem Maße nicht zu erwarten. Besonders für Stephan Leyhe freut es mich", sagte Bundestrainer Werner Schuster.
Für Donnerstag (10:45 Uhr im kostenlosen Livestream) ist auf der neuen Olympiaanlage das letzte Springen vor der WM geplant, allerdings ist für den Wettbewerb starker Wind vorhergesagt.
Auf der benachbarten Normalschanze hatten wenige Stunden zuvor auch die Frauen ihr vorletztes Springen vor der WM absolviert. Ramona Straub (Langenordnach) verpasste dabei als Fünfte den ersten Podestplatz ihrer Karriere knapp. Der Japanerin Sara Takanashi reichte Rang zwei hinter Teamkollegin Yuki Ito, um vorzeitig ihren vierten Triumph im Gesamtweltcup perfekt zu machen.
Katharina Althaus (Oberstdorf), Olympiasiegerin Carina Vogt (Degenfeld) und Svenja Würth (Baiersbronn), die am Sonntag in Ljubno für einen deutschen Dreifachsieg gesorgt hatten, hatten mit Blick auf die anstehende WM auf die Reise nach Asien verzichtet.

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