Red Bull Target Jumping - Karl Geiger liefert Einblick in Zielsprung-Event auf 1000 Meter: "War sehr überrascht"

Karl Geiger hat sich vom "Red Bull Target Jumping" in Polen begeistert gezeigt. "Für mich persönlich war es ein interessantes Erlebnis", schrieb er in seiner "sport.de"-Kolumne über seine freiwillige Saisonverlängerung. Beim ungewöhnlichen Show-Wettbewerb in Zakopane ging es nicht um Stilnoten oder Weitenrekorde, sondern darum, als Team exakt 1000 Meter in der Addition aller Sprünge zu erreichen.

"Da fängt er an zu schweben": Geiger haut nochmal einen raus

Quelle: Eurosport

Vor rund 10.000 Zuschauern traten gemischte Teams mit internationalen Stars an.
Auch Geiger war Teil eines solchen Teams - und wurde überrascht von der Taktik des Formats: "Ich hatte mir vor dem Event nie die Frage gestellt, ob es gut möglich ist, exakte Weiten zu springen, war dann aber doch sehr überrascht, dass man mit kontrollierten Abbrüchen des Sprungs sehr gut Weitenmarken treffen kann."
Sein Team belegte am Ende mit 994,5 Metern den vorletzten Platz - nur 4,5 Meter fehlten zur Idealmarke.
"So erlebten wir das Auf und Ab mit großer Spannung und nahmen dann zur Kenntnis, dass 4,5 Meter Differenz zur 1000er Marke uns bereits auf den vorletzten Platz verwies", so Geiger. Besonders im zweiten Durchgang wurde es turbulent, als Teamkollege Piotr Zyla sich verkalkulierte und nur 77 Meter sprang.

Wellinger sichert Sieg für Schmitt-Team

Der Sieg ging an das Team von Kapitän Martin Schmitt. Schlussstarter Andreas Wellinger traf mit einem Sprung auf exakt 128 Meter die entscheidende Marke und machte damit die 1000 Meter voll.
"Das war eine großartige Veranstaltung, es hat sehr viel Spaß gemacht", sagte Wellinger. Eurosport-Experte Schmitt lobte sein Team: "Sie haben einen überragenden Job gemacht. Unser Motto war: Fliegen wie ein Schmetterling, stechen wie eine Biene und landen exakt im Ziel. Wir sind die Gewinner."
Auch das zweitplatzierte Team von Andreas Goldberger traf die 1000 Meter exakt. Gregor Deschwanden setzte dabei mit 107 Metern den Schlusspunkt. Rang drei ging mit 999 Metern an das Team von Thomas Morgenstern, gefolgt vom Team von Adam Malysz mit 998,5 Metern.

Geiger stellt "Sprunglatten gedanklich in die Ecke"

Nach dem Event fand noch eine große Aftershow-Party statt - für Geiger ein besonderes Highlight: "Während der Weltcupwochen bleibt für 'internationale' Kontakte kaum Zeit, umso mehr habe ich es genossen, den einen oder anderen Athleten im Gespräch gehabt zu haben."
Nun ist für Geiger endgültig Schluss mit der Saison: "Nach der freiwilligen Saisonverlängerung stelle nun auch ich die Sprunglatten gedanklich in die Ecke, um frisch regeneriert die nächste Sprungsaison zu planen."
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Die Siegerehrung: Weltrekordler Prevc gefeiert

Quelle: Eurosport


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