Sapporo: Ryoyu Kobayashi siegt in seinem Wohnzimmer - Andreas Wellinger fliegt in die Top Ten

Andreas Wellinger hat seine aussichtsreiche Chance auf einen Podestplatz beim Weltcup im japanischen Sapporo nicht genutzt und fiel nach einer starken Darbietung im ersten Durchgang auf den achten Platz zurück. Den Sieg sicherte sich Lokalmatador Ryoyu Kobayashi (271,5 Punkte) vor dem Polen Dawid Kubacki (264,3) und dem norwegischen Vierschanzentourneesieger Halvor Egner Granerud (262,6).

"Bleib geduldig, Andi": Wellinger tütet nächste Top-Platzierung ein

Quelle: Eurosport

Zumindest Japan-Fan Andreas Wellinger hatte im Land des Lächelns gute Laune, die übrigen DSV-Adler ließen dagegen enttäuscht die Schultern hängen. Zum Auftakt der strapaziösen Reise nach Sapporo haben die deutschen Skispringer wie schon bei der Vierschanzentournee nahezu komplett enttäuscht.
Während Lokalmatador Ryoyu Kobayashi einen überraschenden Heimsieg feierte, war Rang acht durch Wellinger der einzige Lichtblick im deutschen Team.
"Ich mag Japan und die Kultur sehr gerne, zudem liegt mir die Schanze. Es ist immer wieder cool, auch wenn es für ein Wochenende ein langer Trip ist", hatte Wellinger schon vor der 8700-Kilometer-Reise in die Olympiastadt von 1972 gesagt.
Am Freitag ließ er dann Tagen folgen: Der zweimalige Olympiasieger lag nach einem Sprung auf 133,5 m zunächst als Fünfter sogar in Podest-Nähe, verlor im zweiten Durchgang bei immer schlechter werdenden Windverhältnissen mit nur 122,0 m aber an Boden. Dennoch stimmt zumindest bei dem Bayern die Formkurve.

Wellingers Teamkollegen enttäuschen

Für seine Teamkollegen galt das im ersten Weltcup-Springen außerhalb von Europa seit drei Jahren allerdings nicht. Hoffnungsträger Karl Geiger enttäuschte auf Rang 20 ebenso wie Markus Eisenbichler auf Platz 23. Dabei hatte gerade der sechsmalige Weltmeister Eisenbichler am vergangenen Wochenende in Zakopane als Sechster noch aufhorchen lassen.
In die Punkte schafften es im ersten von insgesamt drei Einzel-Wettkämpfen außerdem Constantin Schmid (22.) und Stephan Leyhe (24.), der 2020 auf der Olympia-Schanze von 1972 noch Zweiter geworden war. Tournee-Überraschung Philipp Raimund (35.) verpasste dagegen erstmals seit dem Saisonstart in Wisla den zweiten Durchgang.
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Comeback nach drei Jahren: Kasai scheitert knapp in der Quali

Quelle: Eurosport

Kasai erlebt bitteres Weltcup-Comeback

In die Punkte schafften es aus deutscher Sicht außerdem Constantin Schmid (22.) und Stephan Leyhe (24.), der 2020 auf der Olympia-Schanze von 1972 noch Zweiter geworden war. Tournee-Überraschung Philipp Raimund (35.) verpasste dagegen erstmals seit dem Saisonstart in Wisla den zweiten Durchgang.
Nach fast drei Jahren tauchte zudem Noriaki Kasai (50) wieder im Weltcup auf. Der Skisprung-Oldie startete kurzfristig für den erkrankten Rikuta Watanabe in der Qualifikation, verpasste aber mit 108,0 m auf Rang 51 den Einzug in den Wettkampf der besten 50 denkbar knapp. Kasai ließ dabei immerhin den Schweizer Kilian Peier, WM-Dritter von 2019, und seinen Landsmann Junshiro Kobayashi hinter sich.
Am Samstag (8:00 Uhr live bei Eurosport und discovery+) und Sonntag (2:00 Uhr live bei Eurosport und discovery+) stehen in Sapporo zwei weitere Einzel-Wettbewerbe auf dem Programm.
(SID)
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Duell um Gold: Konderla triumphiert in Lake Placid

Quelle: Eurosport

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