Simon Ammann setzt Karriere auch mit 42 Jahren fort - Olympiasieger in Schweizer B-Kader zurück versetzt
Publiziert 08/04/2024 um 15:02 GMT+2 Uhr
Simon Ammann setzt seine Skisprung-Karriere fort. Das hatte der Schweizer bereits vor einiger Zeit angekündigt. Trotz seines inzwischen fortgeschrittenen Alters von 42 Jahren will Ammann es auch im kommenden Winter noch einmal wissen. Allerdings muss er zuvor einen Rückschlag einstecken. Der Schweizer Verband hat den viermaligen Olympiasieger in den B-Kader zurück versetzt.
Simon Ammann beendet seine Karriere noch nicht
Fotocredit: Getty Images
Bereits zum Ende der gerade abgelaufenen Saison sprang Ammann vornehmlich nur noch im zweitklassigen Continental-Cup.
"Meine Sprünge haben sich positiv entwickelt, aber zum Skifliegen zu gehen, macht momentan keinen Sinn", sagte der Routinier vor dem Weltcup in Planica gegenüber der Schweizer Zeitung "Blick".
Immerhin fünfmal landete Ammann in der letzten Saison in den Weltcup-Punkten. Seine beste Platzierung war dabei ein 21. Platz in Engelberg.
Im Schweizer Kader hat ihm längst Gregor Deschwanden den Rang abgelaufen. Dieser erhielt als einziger Springer einen Nationalmannschaft-Status. Zudem stehen Remo Imhof und Killian Peier im A-Kader der Alpennation.
Ammann träumt noch einmal von Olympia
Wie lange Ammann seine Karriere noch fortsetzt ist indes offen. Selbst an eine Olympia-Teilnahme im Jahr 2026 denke er, gab der 42-Jährige zu verstehen.
Auf dem Blog des Schweizer Olympia-Kommittees schrieb er: "Olympia nochmals in Europa erleben zu dürfen", sei ein heimlicher Traum. "Gemessen an meiner aktuellen Form rechne ich aber nicht damit".
Ammann hatte im Jahr 1997 im Weltcup debütiert. Inzwischen steht er bei 500 Weltcup-Starts - eine Marke, die sonst nur der Japaner Noriaki Kasai mit ihm teilt.
Neben den vier olympischen Gold-Medaillen gewann Ammann in der Saison 2009/10 den Gesamtweltcup und feierte insgesamt 23 erste Plätze in der ersten Liga der Skispringer.
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Quelle: Eurosport
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