Stefan Kraft hat Weltcuprekord von Ex-Kollege Gregor Schlierenzauer im Visier: "Das wäre der absolute Wahnsinn"

Stefan Kraft spricht kurz vor Beginn der neuen Saison über seine Ziele und den immer näher rückenden Weltcuprekord von Gregor Schlierenzauer (53 Siege). Aktuell fehlen dem 31-Jährigen (43) noch zehn Erfolge, um mit seinem Ex-Teamkollegen gleichzuziehen. Angesprochen auf diese Möglichkeit meinte Kraft in der "Kleinen Zeitung": "Das wäre der absolute Wahnsinn, wenn es mir irgendwie gelingen würde."

Klar die Nummer eins: Kraft dominiert in Zakopane

Quelle: Eurosport

"Ich habe immer gedacht, dass es völlig unmöglich wäre, aber ein paar Jahre möchte ich schon noch gerne springen und wenn hoffentlich ein paar Mal alles zusammenpasst, wer weiß, was geschieht", ergänzte der Österreicher: "Sag niemals nie." Aktuell sei der Rekord aber "kein Riesenziel von mir – es muss passieren".
Sein Skiflugweltrekord in Vikersund, den Kraft seit 2017 mit 253,5 Metern hält, sei für ihn "etwas ganz Besonderes und darauf bin ich auch sehr stolz". Die letzte Saison schloss Kraft zum dritten Mal in seiner Karriere als Gesamtweltcupsieger ab. 13 Einzelsiege konnte er dabei feiern.
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"Unglaublich!" Kraft fliegt zum zwölften Saisonsieg

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Das vergangene Jahr zu stoppen, sei daher "fast nicht möglich. Da müsste ich jeden zweiten Weltcup gewinnen und das ist nicht schaffbar." Zudem gehöre er nicht zu den besten Startern. "Ich komme meistens Mitte der Saison so richtig in Fahrt. (...) Was ich versprechen kann, alles dafür gegeben zu haben, dass es wieder erfolgreich werden kann."
Im Moment gebe es "noch zu viel Ungewisses". Im Sommer sei er jedoch schon "erstaunlich gut, so gut wie eigentlich noch nie" in Form gewesen. "Manchmal bin ich sogar von mir selbst überrascht. Nur ab Hinzenbach ist es schwieriger geworden, da bin ich in den Arbeitsmodus verfallen und habe gemerkt, dass nicht alles leicht von der Hand geht."

Kraft schiebt Favoritenrolle beiseite

Das letzte Selbstvertrauen fehle ihm noch, "weil vor allem die letzten vier Wochen schwierig gewesen sind, aber das muss ja letztlich auch nichts Schlechtes sein, denn so habe ich mich neu sortiert." Daher sieht er sich aber selbst nicht als Topfavorit für den Saisonstart.
Am Wochenende beginnt nämlich der Weltcup in Lillehammer (live bei Eurosport und auf discovery+). Zumindest körperlich fühlt sich der 31-Jährige schon topfit: "Ich hatte keine Wehwehchen, keine Verletzung und auch das Kreuz fühlt sich gut an."

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Wellinger exklusiv über Ziele, Druck und Gänsehautmomente

Quelle: Eurosport


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