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Titisee-Neustadt: Pius Paschke bei Sieg im Einzel nicht zu stoppen - Andreas Wellinger schrammt am Podest vorbei
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Update 14/12/2024 um 19:15 GMT+1 Uhr
Pius Paschke hat bei seinem Heimspringen in Titisee-Neustadt den nächsten Sieg gefeiert. Der deutsche Überflieger triumphierte mit Weiten von 144 Metern und 138 Metern vor dem Schweizer Gregor Deschwanden und dem Österreicher Daniel Tschofenig. Andreas Wellinger verlor im zweiten Durchgang durch einen etwas schwächeren Sprung auf 134 Meter eine Position und wurde Vierter.
Sicher zum Sieg: Paschke gibt den Überflieger
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Pius Paschke streckte die Faust in die Luft, die Teamkollegen standen klatschend Spalier und rund 15.000 Zuschauer feierten begeistert ihren "Skisprung-Papst" im Gelben Trikot.
Mit einem neuerlichen Coup hat der 34 Jahre alte Senkrechtstarter auch den Weltcup in Titisee-Neustadt gerockt. "Pius der Vierte" ist nun "Pius der Fünfte" - und ein Ende des Siegeszuges zwei Wochen vor der Vierschanzentournee nicht absehbar.
"Was gerade passiert, ist der Wahnsinn", sagte Paschke, der seine Führung im Gesamtweltcup weiter ausbaute, im "ZDF": "Es läuft einfach. Ich versuche, bei meinen Sachen zu bleiben. Aber dass es jetzt immer für ganz vorne reicht, kann ich mir auch nicht erklären."
Der erste Weltcupsieg des ruhigen Oberbayers war im Dezember 2023 eine Sensation - nun sind die Triumphe fast schon Alltag. Auch an der vierten Station des Weltcupwinters gewann Paschke.
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"Kein optimaler Sprung": Wellinger vergibt Podestplatz
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Geiger solide - Eisenbichler verbessert
Nach Lillehammer, Kuusamo sowie Wisla nun auch am Titisee, er steht bei vier Saison- und fünf Karrieresiegen. "Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus", sagte Severin Freund, "ZDF"-Experte und Ex-Weltmeister.
Nach Sprüngen auf 144,0 und 138,0 m von der Hochfirstschanze lag der Oberbayer aus Kiefersfelden mit 294,1 Punkten deutlich vor dem Schweizer Gregor Deschwanden (287,7) und Daniel Tschofenig aus Österreich (281,7). Andreas Wellinger (280,0) verpasste als Vierter das Podest knapp.
Auf diesem stand indes Paschke im siebten Einzelspringen der Saison zum sechsten Mal. Lediglich bei Wellingers Abbruchsieg im zweiten Kuusamo-Springen wurde er Siebter. Gleichzeitig stellte der Spätstarter eine deutsche Bestmarke ein.
Lediglich Martin Schmitt hatte in der Saison 1998/99 vor dem Beginn der Vierschanzentournee bereits vier Wettkämpfe gewonnen. Paschke dürfte als Topfavorit zum ersten Saisonhöhepunkt ab dem 29. Dezember reisen.
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"Der Beste des Tages": Eisenbichler überzeugt im 2. Durchgang
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Eisenbichler verbessert - Geiger solide
Die anderen DSV-Adler hinter Paschke und Wellinger gehören derzeit weiter nicht zur absoluten Elite. Karl Geiger sprang mit Platz 14 solide. Markus Eisenbichler, zuletzt dreimal in Folge im ersten Durchgang ausgeschieden, erreichte diesmal das Finale und zeigte sich mit Rang 21 verbessert.
Stephan Leyhe landete nach einem schwachen zweiten Sprung auf Platz 24. Youngster Adrian Tittel holte als 30. noch einen Weltcup-Punkt, Philipp Raimund (Oberstdorf) steckt hingegen weiter im Tief und verpasste als 34. den zweiten Durchgang.
Doch das alles ließ Paschkes neuerliche Gala vergessen. Er hatte zuvor am Freitag als Duo mit Wellinger den "Super Team"-Wettbewerb gewonnen und für einen deutschen Auftakt nach Maß im Weltcup gesorgt. "Ich bewege mich sicher in diesem Flow-Zustand, wie man das nennt", sagte er der "Abendzeitung".
Ein Ende des Flows ist nicht absehbar. Am Sonntag (16:00 Uhr live im TV bei Eurosport und Stream bei discovery+) findet in Titisee-Neustadt ein Einzelspringen statt, am folgenden Wochenende geht es zur Tournee-Generalprobe nach Engelberg (Schweiz). Paschke ist gerüstet.
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Schmitts Lehren aus Titisee-Neustadt: "Pius bleibt stärkster Mann"
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(SID)
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"Der ist viel besser!" Wellinger trumpft vor heimischen Fans auf
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