Weltcup in Titisee-Neustadt: Pius Paschke holt den Doppelsieg m Schwarzwald - Michael Hayböck knapp geschlagen

Pius Paschke hat seine Dominanz in dieser Skisprung-Saison fortgesetzt. Der Deutsche gewann auch das zweite Einzelspringen beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt. Durch den Erfolg im Super-Team mit Andreas Wellinger holte er sogar einen Sieg-Hattrick. Der Österreicher Michael Hayböck war Paschke nach zwei Durchgängen nur um 0,4 Punkte unterlegen. Das Podium komplettierte Kristoffer Eriksen Sundal.

Paschke gewinnt Punkte-Krimi gegen Hayböck - Highlights

Quelle: Eurosport

Der insgesamt fünfte Saisonsieg des "Sprung-Papstes" war diesmal ein echter Krimi gegen Hayböck und ein perfektes Heimspiel mit drei Siegen an drei Tagen.
Nach zwei erneut tadellosen Sprüngen von der Hochfirstschanze auf 141,5 und 142,0 Meter (290,4) lag der Oberbayer aus Kiefersfelden hauchdünn vor dem Österreicher (290,0) und Kristoffer Sundal Eriksen aus Norwegen (284,7).
Hayböck hatte nach dem ersten Durchgang noch vor der deutschen Nummer eins geführt.
"Es ist wirklich unglaublich, es war ein perfektes Wochenende", sagte der Seriensieger im Interview unmittelbar nach seinem Erfolg.
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"Wahnsinn!" Paschke fliegt zum nächsten Sieg

Quelle: Eurosport

"Es waren heute so viele gute und weite Sprünge dabei, dass man sich fragen musste, wie weit man überhaupt springen soll, um ganz oben zu landen - aber irgendwie hat es gereicht", so Paschke.
Der DSV-Adler baute auch die Führung im Gesamtweltcup aus. Bei den zwei Springen der Generalprobe in Engelberg am kommenden Wochenende kann Paschke das Gelbe Trikot nicht verlieren und wird es damit auch beim Tournee-Auftakt am 29. Dezember in Oberstdorf tragen.
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Paschke nach nächstem Sieg: "Perfektes Wochenende"

Quelle: Eurosport

Paschkes Saisonstart ist historisch

Fünf Siege vor dem Beginn der Vierschanzentournee waren zuvor noch keinem deutschen Skispringer gelungen, Martin Schmitt gewann 1998 viermal.
Erfolgreicher waren in der Weltcup-Ära überhaupt erst zwei Springer: Janne Ahonen (Finnland) siegte 2004 siebenmal vor Tourneestart, Thomas Morgenstern (Österreich) 2007 sechsmal. Ahonen gewann damals bei der Tournee, Morgenstern nicht - auch da siegte Ahonen.
Die weiteren Deutschen fielen am Sonntag ein Stück ab. Zweitbester DSV-Adler bei zum Teil schwierigen Bedingungen war der deutlich verbesserte Ex-Weltmeister Markus Eisenbichler als 13., Olympiasieger Andreas Wellinger, am Samstag Vierter, landete auf Platz 14. Karl Geiger belegte den 17. Rang.
(SID)
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"Auf Pius ist Verlass": Paschke vorne mit dabei

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