Skispringer Markus Eisenbichler (Siegsdorf) muss eine Zwangspause einlegen. Der dreifache Weltmeister von 2019 war am Dienstag in Ruhpolding ausgerutscht und hat sich dabei eine Verletzung am rechten Handgelenk zugezogen.
"Ich bin am Parkplatz vor meinem Auto ganz klassisch auf einer Eisplatte weggerutscht und wollte mich mit der rechten Hand abstützen", sagte Eisenbichler: "Dabei habe ich mir die Verletzung zugezogen."

Eisenbichler hoffnungsvoll

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"Markus wird sich in den kommenden Tagen weiteren Untersuchungen unterziehen", sagte DSV-Mannschaftsarzt Dr. Mark Dorfmüller: "Dabei wird abgeklärt, ob eine operative Maßnahme notwendig sein wird."
Es sei "richtig blöd gelaufen", meinte Eisenbichler, der nach aktuellem Stand aber davon ausgeht, dass er "baldmöglichst wieder Springen kann".
Bei der Vierschanzentournee war Eisenbichler nach inkonstanten Sprüngen auf Platz 15 gelandet. Im Gesamtweltcup belegt er derzeit nur den 25. Rang.

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Richard Freitag fehlt weiter

Richard Freitag kehrt indes nach seinem vorzeitigen Ausstieg aus der Vierschanzentournee erstmal nicht ins Weltcup-Aufgebot der deutschen Skispringer zurück.
Wie der DSV mitteilte, gehört der Team-Olympiazweite von Pyeongchang nicht zum Kader für die Springen am kommenden Wochenende.
Statt Eisenbichler und Freitag nominierte Bundestrainer Stefan Horngacher Luca Roth und Martin Hamann für die Wettkämpfe in Predazzo (Fr./Sa./So. live bei Eurosport).
Angeführt wird das Aufgebot vom Tournee-Dritten Karl Geiger. Stephan Leyhe, Pius Paschke und Constantin Schmid komplettieren das sechsköpfige Team.
Freitag war beim Tournee-Auftakt in Oberstdorf Ende Dezember bereits in der Qualifikation gescheitert und war daraufhin wegen Formschwäche vorübergehend aus dem Weltcup ausgestiegen. Sein bislang bestes Saisonergebnis ist der 15. Platz in Kuusamo.
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(SID)

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