Weltcup in Willingen: Norwegische Skispringer um Johann Andre Forfang und Marius Lindvik beklaut - Polizei ermittelt
VonJan Zesewitz
Publiziert 02/02/2026 um 11:51 GMT+1 Uhr
Beim Weltcup-Wochenende in Willingen im Sauerland ist das norwegische Skisprung-Team von Unbekannten bestohlen worden. Das bestätigte Sportdirektor Jan-Erik Aalbu gegenüber der Tageszeitung "Dagbladet". Die Polizei sei sofort eingeschaltet worden, hieß es: "Es gibt eine umfassende Untersuchung", sagte Aalbu. Die Täter sollen in der Nacht von Samstag auf Sonntag in die Umkleide eingebrochen sein.
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Quelle: Eurosport
Sehr viel hochwertiges Equipment sei dabei gestohlen worden: "Sie haben keine Skisprung-Schuhe mitgenommen, aber Helme, Jacken, Mützen, Handschuhe und Brillen sind weg", schilderte der Norweger.
Für das zweite Springen im Sauerland am Sonntag musste die Mannschaft auf Ersatzmaterial zurückgreifen, das teilweise schon zur Olympia-Ausstattung gehörte oder aber vor Ort geliehen werden musste.
"Ich war bei der Polizei", erklärte Aalbu. "Sie haben mir dort Videomaterial gezeigt. Darauf sieht man, wie Personenin die Umkleidekabine gehen. Dann kommen sie mit den Helmen von Johann André Forfang und Halvor Egner Granerud auf dem Kopf wieder heraus." Erkennen konnten die Geschädigten allerdings niemanden. "Wir haben niemanden in Verdacht. Wir finden es nur seltsam, dass jemand in die norwegische Umkleide gekommen ist", sagte der 63-Jährige.
Der Einbruch soll sich zwischen 23 und 24 Uhr am Samstagabend ereignet haben. Auf "Dagbladet"-Nachfrage nach einem Sabotage-Akt antwortete der Sportdirektor: "Ich habe davon nichts gehört. Wir hatten eine Besprechung mit der FIS und der Polizei. Wir wurden gefragt, ob wir jemanden auf den Bildern erkennen könnten, aber das konnten wir nicht. Die Aufnahmen sind teilweise von schlechter Qualität."
Beim Springen selbst landete Marius Lindvik als bester Norweger auf Platz vier hinter Überflieger Domen Prevc, Ren Nikaido und dem Deutschen Philipp Raimund.
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