Olympische Spiele 2026: Disqualifikationen wegen illegaler Anzüge? Markus Eisenbichler sieht keinen Grund zur Sorge

Gleich zweimal ist Timi Zajc bei der Vierschanzentournee wegen eines nicht regelkonformen Anzuges disqualifiziert worden. Ein Umstand, der für reichlich Aufsehen sorgte - und die Frage aufwarf: Wird es künftig mehrere solcher Schlagzeilen geben? "Man weiß, dass jetzt genauer darauf geschaut wird. Man hat sich eingelebt und weiß, dass es strenger ist", ordnete Eurosport-Experte Markus Eisenbichler.

Schmitt über frechen Zajc: "Absolut überhaupt kein Verständnis"

Quelle: Eurosport

"Mittlerweile ist eine gewisse Ruhe drin. Bei den Winterspielen wird niemand etwas riskieren", unterstrich der sechsmalige Weltmeister in einer Medienrunde am Mittwoch.
Der einstige DSV-Adler weiß aber auch: Fünf oder zehn Millimeter mehr oder weniger am Anzug machen aus einem Skispringer noch lange keinen Olympiasieger.
"Das nervt mich ab und zu beim Skispringen: Es wird immer so viel über das Material geredet", merkte Eisenbichler an. "Man kann den besten Anzug der Welt haben, der nicht regelkonform ist. Wenn du aber nicht gut springst, wirst du trotzdem nichts gewinnen."
Am Ende mache das, was im Anzug drinsteckt, den goldenen Unterschied. "Das Material steuert bei und gibt dem Athleten eine gewisse Sicherheit", erklärte der 34-Jährige. "Aber der Körper muss im Flug in die optimale Position gebracht werden, so auch die Skier. Das macht nicht das Material. Bei uns sind Absprung, Genauigkeit und Flugposition die Parameter – das muss zusammenstimmen."
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Quelle: Eurosport


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