Das bestätigte Jessica Malsiner am Samstag via Instagram. "Es ist wirklich hart, gestern habe ich im Wettkampf noch mein bestes Karriereergebnis erreicht und heute sitze ich ohne Symptome in meinem Zimmer fest", schrieb die 18-Jährige. Malsiner wurde im Einzel am Donnerstag 15.
Nach diesem positiven Test entschied der Verband aus Sorge vor weiteren Infektionen, das gesamte Skisprung-Team von der WM abzuziehen. Diese Maßnahme sorgte intern für Kritik. "Wir werden zur Prävention nach Hause geschickt, obwohl wir zahlreiche negative Tests abgelegt haben. Das ist nicht fair", sagte Nachwuchsspringer Daniel Moroder dem Portal "Sportnews.bz". Moroder war am Samstag bei seinem WM-Debüt im Einzel von der Normalschanze 51. wurde.
Statt nun auf die Großschanze hinzufiebern und darauf zu hoffen, sich am Donnerstag auch für die zweite WM-Entscheidung im Einzel qualifizieren zu können, ist die WM für ihn wie für alle anderen seiner Springerkollegen und Kolleginnen bereits nach der ersten Woche vorzeitig beendet.
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Aus Sicht des italienischen Verbandes ist die Entscheidung aber durchaus nachvollziehbar. In Oberstdorf wohnen Skispringer, Nordische Kombinierer und Skilangläufer in einem Hotel. Auch wenn die einzelnen Sportarten innerhalb des Hotel separiert wurden, sodass es keinen Kontakt untereinander geben sollte, ist eine Verbreitung des Virus nicht ausgeschlossen.
Sollte dies in den kommenden Tagen geschehen und es auch bei den italienischen Kombinierern oder Langläufern positive Tests geben, droht der kompletten italienischen Mannschaft der Ausschluss von den Weltmeisterschaften.
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