Nordische Ski-WM - Skispringen: Katharina Althaus holt bei Loutitt-Sieg auf der Großschanze die Bronze-Medaille

Katharina Althaus hat die Nordische Ski-WM 2023 in Planica mit der vierten Medaille im vierten Wettbewerb gekrönt. Die Deutsche kam im Wettkampf von der Großschanze mit Sprüngen auf 120,5 und 128 Meter auf den Bronze-Rang. Der Sieg ging an die erst 19-jährige Alexandria Loutitt (Kanada) vor Titelverteidigerin Maren Lundby (Norwegen). Loutitt siegte mit 10,4 Punkten Vorsprung überlegen.

Entscheidung von der Großschanze: Loutitt überflügelt alle

Quelle: Eurosport

Skispringerin Katharina Althaus hat bei der WM in Planica Bronze im Einzel von der Großschanze gewonnen.
Die Oberstdorferin musste sich mit 245,9 Punkten einzig der neuen Weltmeisterin Alexandria Loutitt aus Kanada (134,5 m/136,5 m/264,4 Punkte) und der Titelverteidigerin Maren Lundby aus Norwegen (139,5 m/133,0 m/254,0) geschlagen geben.
Für Althaus war es in ihrem vierten Wettkampf der Titelkämpfe in Slowenien ihre vierte Medaille. Das Kunststück von vier Goldmedaillen für Deutschland bei einer WM bleibt allerdings dem Kombinierer Johannes Rydzek vorbehalten, der 2017 in Lahti abgeräumt hatte.
Althaus ist mit siebenmal WM-Gold, einmal Silber und einmal Bronze die erfolgreichste Skispringerin der Geschichte und liegt in der geschlechterübergreifenden ewigen Bestenliste nur einen WM-Titel hinter dem Österreicher Thomas Morgenstern (8/2/1).

Althaus freut sich riesig

"Ich freue mich einfach riesig", sagte sie im Interview mit Eurosport:
"Ich habe schon gemerkt, dass der Druck steigt mit drei Goldenen im Gepäck. Ich war sehr nervös und bin einfach nur froh, dass ich das so gut gemeistert habe und nochmal eine Medaille mitnehme."
"Ich wollte nochmal alles geben und zeigen, dass ich auch auf der großen Schanze aufs Podest gehöre", fuhr Althaus fort: "Jetzt wird auf jeden Fall gefeiert."

"Großer Respekt" vor Medaillensammlerin Althaus

Althaus hatte von der Normalschanze Gold im Einzel, Mixed und Team geholt. Team-Weltmeisterin Selina Freitag, vom kleinen Bakken noch Vierte, musste sich am Mittwoch mit dem 19. Platz begnügen. Pauline Heßler zeigte ein ordentliches WM-Debüt und belegte den 26. Rang.
"Gratulation an Katha, unglaublich. Bei diesen Bedingungen heute solche Sprünge zu zeigen und Dritte zu werden - großer Respekt", sagte Bundestrainer Maximilian Mechler in der "ARD": "Das war wahnsinnig stark von ihr."
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Althaus macht vierte WM-Medaille klar - der Sprung zu Bronze

Quelle: Eurosport

Der Wettkampf war im ersten Durchgang von ständigen Veränderungen der Anlauflänge gekennzeichnet. Althaus hatte schwierige Bedingungen, behielt aber die Nerven. "Ich bin einfach bei mir geblieben. Ich dachte mir: Es kommt, wie es kommt und ich versuche jetzt einfach, das Beste draus zu machen - das habe ich geschafft", sagte sie.
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Bei schwierigen Bedingungen: Althaus wahrt Medaillenchance

Quelle: Eurosport

Lundby greift ungestraft in den Schnee

Zudem hatte die spätere Silbermedaillengewinnerin Lundby Glück: Die Titelverteidigerin griff bei ihrem Sprung auf die Schanzenrekordweite von 139,5 Meter bei günstigen Aufwindbedingungen in den Schnee.
Die Kampfrichter gaben für die Landung ohne Telemark zwar Abzüge, sahen aber offenbar den Schneekontakt nicht.
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Schmitt sieht's: Lundby greift bei Schanzenrekord in den Schnee

Quelle: Eurosport

"Sie ist mit der Hand im Schnee und das haben die Kampfrichter nicht entsprechend bewertet", sagte Eurosport-Experte Martin Schmitt: "Da hat sie sehr viel Glück gehabt."

Loutitt erste Skisprung-Weltmeisterin aus Kanada

Loutitt, im Gesamtweltcup "nur" 16, hatte im Januar im japanischen Zao ihr erstes Weltcupspringen gewonnen. Sie ist die erste WM-Medaillengewinnerin im Skispringen aus Kanada.
"Das war ein großes Finale, fantastisch. Sie springt eine tolle Saison. Sie ist Junioren-Weltmeisterin geworden, hat ihr erstes Weltcupspringen gewonnen und gewinnt jetzt hier auf ihrer 'Heimschanze' ihr erstes WM-Gold", sagte Schmitt bei Eurosport. Die Kanadier sind im Winter in Europa in Planica stationiert.
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Freitag verliert bei der Windlotterie - Pech auf der Großschanze

Quelle: Eurosport

Die Gesamtweltcupführende Normalschanzen-Spezialistin Eva Pinkelnig (Österreich) musste sich indes mit Rang sechs zufrieden geben (121,0 m/123,0 m/237,9).
Für die Frauen ist die WM damit beendet, auf die Männer um Andreas Wellinger und Karl Geiger warten dagegen im Einzel am Freitag und Team am Samstag noch zwei Medaillenchancen (Zeitplan).
(mit SID)
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Schwach von der Großschanze: Opseth völlig von der Rolle

Quelle: Eurosport

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