Nordische Ski-WM 2025: Ohne Karl Geiger - deutsches Mixed-Team um Wellinger und Freitag für Mission Gold steht fest
Karl Geiger steht nach Platz vier auf der Normalschanze bei der Nordischen Ski-WM 2025 etwas überraschend nicht im DSV-Aufgebot für das Mixed-Team-Springen am Mittwoch (16:00 Uhr live bei Eurosport und discovery+). Nach schwachen ersten Trainingseindrücken entschied sich Bundestrainer Stefan Horngacher dafür, Philipp Raimund den Vorzug vor Geiger zu geben.
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Quelle: Eurosport
Bei den Damen hat Katharina Schmid den Sprung ins Mixed-Team für die WM-Entscheidung am Mittwoch (16:00 Uhr im Liveticker) geschafft und darf damit um ihren achten WM-Titel kämpfen. Neben Schmid und Raimund setzt der DSV auf die Silber-Gewinner von der Normalschanze, Selina Freitag und Andreas Wellinger.
Schmid, die Rekordweltmeisterin aus Oberstdorf, setzte sich nach den Trainingsleistungen am Dienstag auf der Großschanze gegen Agnes Reisch durch und sicherte sich den Startplatz als Startspringerin.
"Ich freue mich riesig. Ich bin dankbar, dass ich die Chance bekomme", sagte Schmid. Deutschland hat zuletzt fünfmal in Folge Gold im Mixed gewonnen. Viermal war Schmid dabei, nur 2017 in Lahti musste sie zusehen.
So geht es nun Geiger, der zuletzt dreimal in Folge bei Weltmeisterschaften Teil des Gold-Quartetts war. "Die Umstellung auf die große Schanze ist leider nicht so gut gelungen. Die Sprünge waren nicht wahnsinnig gut heute", musste Bundestrainer Horngacher am Dienstagabend konstatieren.
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Katharina Schmid (l.) und Agnes Reisch (r.) beglückwünschen Teamkollegin Selina Freitag
Fotocredit: Getty Images
Wellinger hat noch Probleme
Bei den drei Trainingssprüngen der Herren war Wellinger mit 121,5 m (17.), 124,5 m (22.) und 128,5 m (12.) noch der stabilste. Auch Raimund steigerte sich (118,5 m/29., 119 m/27., 128,5 m/14.).
"Ich bin mit dem Radius noch nicht ganz so gut zurechtgekommen, der ist etwas speziell, weil man fast gar keinen Druck spürt", sagte Wellinger, der im Mixed den Schlusspringer geben wird, am Abend: "So war ich knapp an der Kante dran. Es ist aber im Laufe des Trainings besser geworden."
Auch Raimund fand die Umstellung auf die Großschanze "schwieriger als erwartet. Ich habe trotzdem ein gutes Gefühl für den morgigen Wettkampf und fühle mich sehr geehrt, dass ich das Team vertreten darf."
Horngacher zerknirscht: "Alle sehr spät dran"
Stephan Leyhe (117 m/32., 125 m/24., 125,5 m/27.) und Pius Paschke (122,5 m/24., 115 m/34., 124 m/29.) sprangen durchwachsen. Karl Geiger war mit 113,5 m (47.), 117 m (31.) und 126,5 m (30.) sogar in allen drei Durchgängen der schwächste des DSV-Quintetts.
"Sie waren im ersten Sprung alle sehr spät dran", sagte Horngacher: "Die Jungs haben gekämpft und zum Schluss gab es kleine Lichtblicke von Wellinger und Raimund. Der Rest hat sich noch ein bisschen schwergetan. Es ist auf dieser Schanze nicht so einfach, die ein bisschen eigenartig ist."
Der Österreicher Jan Hörl gewann die ersten zwei Trainingsdurchgänge mit 135,5 und 134 Metern und ließ den dritten Sprung aus. Dort lieferte dann der Slowene Anze Lanisek die Bestweite (137,5 m) des gesamten Trainingstages.
Im Mixed könne laut Wellinger nun "alles passieren. Wir dürfen uns wenig Fehler erlauben, wenn wir eine Medaille holen wollen. Aber wir werden Gas geben und am Ende hoffentlich was zum Jubeln haben."
Schmid hofft auf achtes WM-Gold
Bei den Damen hat die 28 Jahre alte Schmid damit die Chance, als erste Deutsche acht Goldmedaillen bei Nordischem Ski-Weltmeisterschaften zu gewinnen.
Derzeit teilt sie sich mit Ex-Kombinierer Eric Frenzel mit sieben Titeln die Bestmarke. Am Freitag steht noch die Einzel-Entscheidung an.
Schmid belegte in den beiden Trainingsdurchgängen die Plätze 14 (101 m) und 5 (119,5 m). Klar besser war Freitag (116,5 m/3., 125 m/5.), Reisch wurde zweimal Elfte (119,5 m/118,5 m). Die Slowenin Nika Prevc (126 m/138,5 m) überragte im zweiten Sprung, den weitesten Satz stand im ersten Durchgang die Norwegerin Anna Odine Ström (139,5 m). Der dritte Durchgang wurde wegen des heftigen Schneefalls abgesagt.
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(mit SID)
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Von der Schanze in den Weltraum: Schmitt geht in Trondheim zur Uni
Quelle: Eurosport
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