World Open: Ronnie O'Sullivan meldet sich eindrucksvoll zurück - Judd Trump und Shaun Murphy ebenfalls Runde weiter
Update 17/03/2026 um 12:20 GMT+1 Uhr
Ronnie O'Sullivan hat bei den World Open 2026 in Yushan ein eindrucksvolles Comeback auf der World Snooker Tour gefeiert. Der Rekordweltmeister besiegte Ross Muir souverän 5:1 und glänzte dabei mit seinem 1315. Century Break auf der WST. Im fünften Frame verpasste der 50-Jährige ein mögliches Maximum Break beim Spiel auf die Farben nur knapp, weil er aus Versehen den Spielball lochte.
Starker Auftritt: O'Sullivan siegt mit 1315. Century seiner Karriere
Quelle: Eurosport
Besondere Aufmerksamkeit genießt in China das Comeback von Ronnie O'Sullivan. Der Rekordweltmeister kehrte in Yushan auf die World Snooker Tour zurück und setzte sich in der Held-over-Partie 5:1 gegen Ross Muir durch.
O'Sullivan fand dabei schnell zu seinem typischen Breakbuilding. Gleich im Auftaktframe legte er mit einer 50er-Serie den Grundstein für den Framegewinn und entschied ihn mit 98:27 für sich. Auch im zweiten Durchgang übernahm der Engländer sofort die Kontrolle und stellte mit einem Break von 83 auf 2:0.
Frame drei ging erneut klar an "The Rocket" (79:29), der mit einem 69er Break den Vorsprung weiter ausbaute. Muir gelang anschließend ein kurzer Hoffnungsschimmer: Mit einer 60 holte sich der Schotte den vierten Frame (60:55) und verkürzte auf 1:3.
O'Sullivan verpasst Maximum - jetzt gegen Selt
Doch O'Sullivan antwortete umgehend und spielte im fünften Frame eine 113 - dabei verpasste er allerdings ein mögliches Maximum Break.
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Spielball aus Versehen gelocht: O'Sullivan verpasst Maximum
Quelle: Eurosport
Den Schlusspunkt setzte er im sechsten Durchgang mit einer 114 - seinem 1315. Century Break auf der World Snooker Tour. Mit diesem standesgemäßen Finish machte der Engländer nicht nur den 5:1-Erfolg perfekt, sondern unterstrich auch eindrucksvoll seine Ambitionen beim Turnier in China.
Dort steht der 50-Jährige nun schon in der Runde der letzten 32 gegen Matthew Selt (England), weil Ishpreet Singh Chadha (Indien), sein eigentlicher Erstrundengegner, nicht antrat.
Ebenfalls nicht am Start waren die eigentlich gesetzten Stephen Maguire (Schottland), Chris Wakelin (England), David Gilbert (England) und Jak Jones (Wales), weswegen der Lette Artemijs Zizins nun auf Ex-Weltmeister Luca Brecel (Belgien) trifft.
Trump souverän, Murphy und Bingham im Decider
Ebenfalls souverän präsentierte sich Judd Trump in seiner Held-over-Partie. Der Weltranglistenerste aus England besiegte seinen Landsmann Mark Lloyd mit 5:1 und glänzte dabei mit mehreren hohen Breaks, darunter 92, 70 und einer 129 zum Abschluss.
Über die volle Länge ging das ebenfalls englische Duell zwischen Shaun Murphy und David Lilley. Murphy lag bereits 4:1 vorne, ehe Lilley mit einer starken Serie, darunter eine 91, noch zum 4:4 ausglich. Im Entscheidungsframe der ersten Runde behielt der Ex-Weltmeister schließlich die Nerven und setzte sich mit 84:8 zum 5:4-Sieg durch.
Ebenfalls einen Decider benötigte der Schotte Stuart Bingham, der sich gegen Anthony McGill (England) mit 5:4 behauptete. Der Engländer hatte zuvor unter anderem mit einem Century von 131 und einer 108 geglänzt, ehe McGill mit Breaks von 86 und 95 noch einmal ausglich.
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"Die Geschichte des Turniers": Hawkins triumphiert im Finale
Quelle: Eurosport
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