British Open: Shaun Murphy krönt sich im Finale gegen Anthony McGill zum Champion und gewinnt Titel in Cheltenham

Shaun Murphy hat erstmals in seiner Karriere die British Open gewonnen. Der Snooker-Weltmeister von 2005 besiegte im Finale im englischen Cheltenham den Schotten Anthony McGill in einem umkämpften Endspiel 10:7. Der Engländer drehte dabei nach einem frühen 0:2-Rückstand das Match zu seinen Gunsten und feierte am Ende mit insgesamt drei Century Breaks den Titelgewinn.

Shaun Murphy bei den British Open

Fotocredit: Getty Images

McGill war mit Breaks über 68 und 78 in den ersten Frames in Führung gegangen, doch Murphy konterte mit einer eindrucksvollen 101. Der 34-jährige Schotte blieb davon jedoch unbeeindruckt und legte selbst mit einem Century von 109 nach.
In Frame fünf gelang Murphy mit einer 132 endgültig die Wende. Es folgten weitere Breaks des Engländers von 78, 112 und 78. McGill blieb allerdings immer dran und verlangte seinem Gegner alles ab.
Murphy legte daher noch einen Gang zu. Mit drei Frame-Gewinnen in Folge über 76, 72 und 66 erspielte sich der 43-Jährige schließlich den Matchball. Mit einer 81 machte Murphy den Finalsieg perfekt.
Als Turniersieger strich der Engländer, der im Halbfinale Titelverteidiger Mark Selby klar 6:1 geschlagen hatte, ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Pfund (rund 114.000 Euro ein). Der unterlegene McGill erhält 45.000 Pfund (ca. 51.000 Euro).
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Quelle: Eurosport


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