Snooker

Mit Bart und Zielsicherheit: Ronnie O’Sullivan gewinnt seine Gruppe souverän

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Ronnie O'Sullivan

Fotocredit: Getty Images

VonRolf Kalb
06/06/2020 Am 08:00 | Update 06/06/2020 Am 08:12
@Rolf_Kalb

Die Rückkehr von Ronnie O’Sullivan ins Wettkampf-Snooker war erfolgreich: Ohne Frameverlust erreichte er die nächste Runde bei der Championship League. Gegen Chris Wakelin, Michael Georgiou und Kishan Hirani setzte er sich jeweils mit 3:0 durch. In der zweiten Gruppe am Freitag holte sich Tom Ford einen ähnlich souveränen Sieg; auch er blieb in seinen drei Matches ungeschlagen.

Obwohl er seit Februar kein Turniermatch mehr bestritten hatte zeigte Ronnie O’Sullivan eine gute Leistung. In acht seiner neun Frames spielte er ein Break von mehr als 50 Punkten, darunter auch zwei Centuries. Er profitierte allerdings auch davon, dass seine Gegner ihre Chancen nicht nutzten. Chris Wakelin war mit einem 3:0 über den erneut formschwachen Michael Georgiou gestartet, holte dann aber gegen Kishan Hirani nur ein 2:2.

Im abschließenden Gruppenmatch gegen Chris Wakelin hätte Ronnie O’Sullivan schon ein Unentschieden gereicht, aber nachdem der fünfmalige Weltmeister den ersten Frame mit solidem Spiel geholt hatte drehte er auf und machte mit schnellen Breaks von 97 und 93 Punkten den Sieg perfekt. "Ich habe nur vier oder fünf Stunden letzte Woche trainiert," meinte er danach schelmisch, "aber vielleicht brauche ich ja gar kein Training."

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Mindestens ebenso viel Aufsehen wie mit seinem Spiel erregte O’Sullivan mit seinem Schnurrbart. "Das ist eine Hommage an Willie Thorne," erklärte er: "Willie hat einen Schnurrbart, aber keine Haare; ich habe einen Schnurrbart und Haare."

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Tom Ford war in der Gruppe 15 mit 3:0-Siegen über Mike Dunn und Ian Burns gestartet. Im abschließenden Duell um den Gruppensieg gegen Robert Milkins hätte ihm damit ein Unentschieden gereicht, weil Milkins gegen Burns nur 2:2 gespielt hatte. Milkins gewann sogar den ersten Frame, doch die nächsten beiden Durchgänge holte sich Ford.

Damit war die Entscheidung gefallen. Am Ende gewann Ford mit 3:1. "Ich habe eigentlich nicht viel erwartet, weil ich nicht viel trainieren konnte," so Ford danach: "Aber das geht uns allen ja so, und wenn der Druck nicht zu groß ist spielst du manchmal besser als du denkst."

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