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Joe Perry beendet die Siegesserie von Judd Trump in China
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Publiziert 26/09/2019 um 17:09 GMT+2 Uhr
Die Siegesserie von Judd Trump ist gerissen: Nach 15 gewonnenen Matches in Folge bei Ranglisten-Turnieren verlor er im Achtelfinale der China Championship mit 2:5 gegen Joe Perry. Perry hatte den ersten Frame mit einer 89 gewonnen und legte auch im zweiten Durchgang eine 59 vor, ehe er Schwarz verschoss. Mit einer Clearance von 60 Punkten glich Trump aus und spielte dann eine 102 zum 2:1.
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Der vierte Frame war deutlich umkämpfter als die Durchgänge zuvor, aber Joe Perry schaffte den Ausgleich zum Interval. Als der "Gentleman" nach Wiederbeginn dann dank einer 92 erneut in Führung ging war Judd Trump angeschlagen. Seine Fehler häuften sich und er war sichtlich frustriert. Durch den Sieg kehrte Perry auch zunächst einmal in die Top 16 der Weltrangliste zurück.
Sein Gegner am Freitag ist Hossein Vafaei. Der Iraner setzte sich in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit 5:4 gegen Anthony McGill durch. McGill hatte schon mit 4:3 geführt, doch Vafaei glich auf Schwarz aus und holte den letzten Frame mit einer 81.
Mark Williams erreichte das Viertelfinale in Guangzhou durch ein 5:1 über Ex-Champion Luca Brecel. Der Belgier hatte zwar den ersten Frame gewonnen, doch das sollte sein einziges Erfolgserlebnis bleiben. In zwei weiteren Frames hatte er zwar jeweils eine sehr gute Chance, als er in einem Break war. Doch er schaffte es nie, die Frames sicher zu machen. Williams trifft nun auf David Gilbert, der Noppon Saengkham mit 5:2 schlug. Saengkham hatte die ersten beiden Frames gewonnen, aber mit einer 79 leitete Gilbert die Wende ein und ließ weitere Breaks von 58, 63 und 89 Punkten folgen.
Higgins scheitert trotz Blitzstart
Der Blitzstart half John Higgins nicht: Obwohl der Schotte gegen Kurt Maflin mit Breaks von 106, 58 und 82 Punkten schnell mit 3:0 in Führung gegangen war zog er am Ende mit 3:5 den Kürzeren. Fünf Frames in Folge holte Maflin und spielte dabei Breaks von 60, 82 und 103 Punkten. Im Viertelfinale ist Shaun Murphy der Gegner des Norwegers. Der "Magician" schlug Matthew Selt mit 5:3.
Auch Murphy hatte mit Breaks von 129, 73 und 69 Punkten einen Blitzstart zum 3:0 hingelegt, aber Selt machte seinem Gegner danach das Leben schwer. Im siebten Frame hatte Murphy die durchaus mögliche Entscheidung noch verpasst, aber im nächsten Durchgang nutzte er dann seine erste Chance zum entscheidenden Break von 96 Punkten.
Auch Barry Hawkins musste trotz einer 3:0-Führung gegen Zhao Xintong lange zittern. Zhao ließ sich nicht abschütteln und Hawkins setzte sich nur knapp mit 5:4 durch; damit läuft das Viertelfinale in Guangzhou ohne chinesische Beteiligung. Mark Selby ist der nächste Gegner von Barry Hawkins. Der Titelverteidiger feierte gegen Chris Wakelin mit 5:2 einen Arbeitssieg. Bis zum 2:2 hielt Wakelin mit. Auch nach dem Interval hatte der Außenseiter noch Chancen, doch Selby gewann drei Frames in Folge.
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