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Top-Leistung von Judd Trump und dramatische Comebacks
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Publiziert 24/09/2019 um 16:32 GMT+2 Uhr
Am zweiten Tag hat die China Championship Fahrt aufgenommen. Eine Reihe von Spielern glänzten mit Top-Leistungen, andere Matches waren dramatisch. Zu den Glanzlichtern gehörte das 5:0 von Judd Trump über Mike Dunn. In den ersten beiden Frames tat sich der Weltmeister noch etwas schwer; Dunn hätte beide Durchgänge gewinnen können. Mit einer 122 zum 3:0 nahm Trump aber Fahrt auf.
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In den folgenden Frames hatte Mike Dunn nicht mehr den Hauch einer Chance. Mit einer Serie weiterer hoher Breaks stürmte Judd Trump in die nächste Runde. Mark Selby zeigte bei seinem 5:2 über Lu Ning seine beste Leistung seit langem. Im ersten Frame verschoss Lu nach einer 59 den Frameball.
Dank einer 40er-Clerance holte Selby auf Schwarz das 1:0 und ließ dem Breaks von 96 und 121 Punkten folgen. Zwar verkürzte Lu noch vor der Pause, doch nach Wiederbeginn rückte Selby mit einer weiteren 121 die Verhältnisse wieder zurecht. Starkes Lochspiel und gutes Matchplay sorgten dafür, dass der Sieg des Titelverteidigers nicht mehr in Gefahr geriet.
Wilson unterstreicht Titelambitionen
Mit einem 5:0 über Robbie Williams meldete auch Kyren Wilson seine Titelambitionen in Guangzhou an. Der "Warrior" spielte dabei Breaks von 116, 101, 81 und 53 Punkten; nur 61 Minuten brauchte er für seinen Sieg. Zwei Centuries schafften auch David Gilbert bei seinem 5:1 über Marco Fu und Luo Honghao bei seinem 5:4 über Ricky Walden, der ebenfalls zwei Mal dreistellig punktete. Mühelos erreichte Neil Robertson mit einem 5:1 über Zhao Jianbo die zweite Hauptrunde. Nach dem Interval machte der Australier mit schnellen Breaks von 83 und 97 Punkten den Sieg perfekt. Die 97 war gar ein mögliches Maximum-Break, doch er hatte die Stellung auf die 13. Schwarze nicht geschafft.
Anthony Hamilton war mit einer 101 in sein Match gegen Mark Allen gestartet und führte zum Interval mit 3:1. Nach der Pause leitete Allen jedoch mit einer 145, dem neuen höchsten Break bei der China Championship, die Wende ein. Der Nordire ließ weitere Breaks von 96 und 62 Punkten folgen und machte anschließend den 5:3-Sieg perfekt. Ein Comeback brauchte auch Luca Brecel bei seinem 5:4 über Tian Pengfei. Tian hatte schon mit 4:2 geführt, doch der Belgier erzwang mit Breaks von 96 und 73 Punkten den Decider. Brecel, Gewinner der China Championship vor zwei Jahren, behielt dann auch im neunten Frame die Nerven, als er erst auf die Farben den Sieg perfekt machte.
Einen Rückschlag erlebte Ding Junhui mit dem 3:5 gegen seinen jungen Landsmann Zhao Xintong. Die Niederlage bedeutet für Ding auch, dass er nach der China Championship nicht mehr in den Top 16 der Weltrangliste geführt werden wird.
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