Ronnie O'Sullivan gewinnt souverän und droht mit Rückzug von English Open

Ronnie O’Sullivan hat beim English Open die erste Hürde gegen Zhang Anda mit 4:1 sicher genommen, drohte aber anschließend via Twitter mit Rückzug aus dem Turnier. Grund sind die Sportschuhe, die er trug. Weil er sich im Vorfeld beim Laufen einen Fuß verletzt hatte, musste er nicht mit den üblichen Lederschuhen antreten. Die allerdings waren hell und bunt.

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World Snooker, so Ronnie O’Sullivan in einem Tweet, habe ihm gesagt, wenn er morgen keine schwarzen Sportschuhe trage, könne er nicht spielen.
In einem zweiten Tweet präzisierte er dann noch einmal, dass er sich möglicherweise deswegen aus dem Turnier zurückziehen müsse.
Sportlich lief zuvor alles glatt für ihn. Zhang Anda konnte ihm nicht gefährlich werden. Zwar klappte bei O’Sullivan noch nicht alles, aber er bekam in jedem Frame mehrere Chancen und zog sein mitreißendes und rasend schnelles Breakbuilding auf. Nur im vierten Frame schien bei ihm die Konzentration etwas nachzulassen, so dass Zhang dank einer 72 seinen Ehrenframe holte.

Robertson sicher, Ding souverän

Sicher erreichte auch Neil Robertson die zweite Runde in Barnsley. Der Australier brauchte zwar ein bisschen Zeit, um wirklich warm zu werden, aber den ersten Frame gegen Billy Joe Castle holte er von hinten auf Schwarz. Dank Breaks von 83 und 69 Punkten zog er dann auf 3:0 davon. Erst im vierten Frame bekam Castle wieder eine echte Chance, doch der Widerstand des Tour-Neulings war gebrochen. Mit einer Clearance von 53 Punkten machte Robertson den 4:0-Sieg perfekt.
Auch Ding Junhui brauchte bei seinem 4:1 über Christopher Keogan nicht zu zittern. Nachdem er den ersten Frame geholt hatte drehte Ding mit einer 113 auf und holte mit zwei mittleren Breaks das 3:0. Im dritten Frame ließ der Chinese dann aber etwas die Konzentration schleifen, so dass Keogan noch einen Frame holte. Die Niederlage konnte er dabei aber nicht mehr verhindern.

Selby stöhnt, Ursenbacher setzt erfolgreiche Saison fort

"Puh, das war knapp", stöhnte Mark Selby nach seinem 4:3 über Scott Donaldson. 2:2 stand es nach den ersten vier Frames, doch mit ein bisschen Glück hätte Donaldson da auch schon mit 4:0 gewonnen haben können. Der Schotte schaffte dann auch noch das 3:2, aber Selby machte mit einer 124 den Ausgleich und holte sich wieder einmal mit seinem Matchplay den Entscheidungsframe.
Alexander Ursenbacher setzte auch in Barnsley seine bisher erfolgreiche Saison fort. Den letzten Berlin-Sieger Anthony Hamilton schlug der Schweizer mit 4:2. Zwei Mal war Hamilton in Führung gegangen, doch Ursenbacher schaffte umgehend das 1:1 und gewann nach dem 1:2 gar drei Frames in Folge. In Top-Form ist auch weiterhin Luca Brecel. Der Belgier spielte bei seinem 4:1 über Ryan Day Breaks von 62, 68, 90 und 65 Punkten. Weniger erfolgreich war Lukas Kleckers, der gegen Michael White mit 1:4 verlor. White war mit einem Century gestartet und ließ noch eine Reihe weiterer hoher Breaks folgen. Der Deutsche machte allerdings auch zu wenig aus seinen Chancen.
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