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Ronnie O’Sullivan sorgt für zweites Maximum beim English Open

O’Sullivan sorgt für zweites Maximum beim English Open

18/10/2018 um 07:33Aktualisiert 18/10/2018 um 07:36

Nur einen Tag nach Thepchaiya Un-Nooh hat auch Ronnie O’Sullivan beim English Open ein Maximum-Break geschafft, das insgesamt 15. seiner Karriere. Der Titelverteidiger spielte in Crawley die 147 Punkte in Serie im letzten Frame bei seinem 4:0 über Allen Taylor. Die 15.000,- Pfund für ein Maximum und die 2.000,- Pfund für das höchste Break müssen der Thailänder und O’Sullivan sich jetzt teilen.

Ronnie O’Sullivan hatte zuvor gegen Allan Taylor bereits im zweiten Frame eine 135 gespielt. In den anderen beiden Frames lieferte er aber zeitweise auch Stückwerk ab. Er profitierte jedoch davon, dass Taylor selbst sehr gute Chancen nicht nutzte. Dementsprechend gemischt fiel das Fazit von O’Sullivan nach dem Match aus: „Die 147 war ordentlich, aber ich habe auch viele Fehler gemacht. Meine Top-Form habe ich bei weitem noch nicht erreicht.“

Das mitreißendste Match beim English Open bisher lieferten Judd Trump und Zhao Xintong. In der rasanten Begegnung setzte sich Trump mit drei Centuries in Folge am Schluss mit 4:3 durch. Dabei war Zhao zu Beginn der klar bessere Spieler. In den ersten beiden Frames gelang Trump nicht viel, so dass Zhao mit seinem begeisternden Lochspiel mit 2:0 in Führung ging. Mit einer 90 im dritten Frame zeigte dann auch der Engländer, dass er im Spiel angekommen war, doch eine 84 brachte Zhao bis auf einen Frame an den Sieg heran. Dann aber setzte Trump zu einem wahren Sturmlauf an: Mit 126, 108 und 109 Punkten stürmte er in die dritte Runde, wo sein Freund Jack Lisowski auf ihn wartet. Der hatte sich ebenfalls mit 4:3 gegen Ian Burns durchgesetzt.

Woollaston schlägt Selby

Mehr Mühe hatte John Higgins. Der Schotte schlug Nigel Bond mit 4:1 zwar klar, war aber noch immer von seiner Normalform weit entfernt. Matthew Stevens dagegen schlug in einem Klassiker Jimmy White mit 4:0. Stephen Maguire gewann gegen Yan Bingtao mit 4:2 und trifft nun auf Jordan Brown. Der stoppte überraschend den Siegeszug von Jimmy Robertson, der vor knapp zwei Wochen noch das European Masters gewonnen hatte. Dabei hatte Robertson schon mit 3:0 geführt. Ebenfalls in der dritten Runde steht Shaun Murphy nach seinem 4:2 über David Gilbert.

Mark Selby dagegen scheiterte ein weiteres Mal bei einem Turnier der Home Nations Series früh. Der Weltranglisten-Erste unterlag in der zweiten Runde Ben Woollaston mit 3:4. Wollaston hatte schon im sechsten Frame eine Siegchance, als er die letzte Rote verschoss. Im siebten Frame schien dann der Sieg für Selby greifbar nahe, als er eine Rote per Zufall lochte und dann einen harten Snooker hinter Braun legte. Die 68:19-Führung reichte für Selby jedoch nicht. Mit einer brillanten Clearance von 51 Punkten holte Woollaston Frame und Match auf Schwarz. Erwischt hat es auch Mark Allen. Der Masters-Champion gewann nach 0:2 gegen Yuan Sijun drei Frames in Folge mit hohen Breaks, doch der junge Chinese behielt die Nerven und setzte sich mit 4:3 durch.

Die Runde der letzten 32 erreichte dagegen Neil Robertson. Der Australier setzte sich gegen Oliver Lines mit 4:2 durch. Auch Ali Carter steht nach seinem klaren 4:1 über Luca Brecel in der dritten Runde.

Chancenlos war Lukas Kleckers. Der Essener unterlag Ricky Walden mit 0:4. Auch Alexander Ursenbacher fand in der zweiten Runde in Crawley nie zu seinem Spiel und war daher chancenlos. Weltmeister Mark Williams reichte eine solide Leistung, um den Schweizer klar mit 4:0 zu schlagen.

Video - Da staunt auch O'Sullivan: Grandioser Stoß von Maflin

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