Eurosport
English Open: Trump und Robertson bestreiten das Finale
Von
Publiziert 17/10/2020 um 19:11 GMT+2 Uhr
Judd Trump und Neil Robertson bestreiten das Finale beim English Open. Die beiden setzten sich in zwei packenden Halbfinals durch, die beste Snooker-Werbung boten. Zunächst hatte sich Robertson, der die Zahl seiner Centuries in dieser Woche auf neun schraubte, im Decider im 6:5 gegen Mark Selby durchgesetzt. Dann schlug Trump nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen John Higgins mit 6:4.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Neil Robertson und Mark Selby lieferten sich ein hochklassiges Match, aber der Anfang war zerfahren. Trotzdem gewann Robertson die ersten beiden Frames. Dann aber startete Selby durch und glich bis zur Pause mit Breaks von 117, 58 und 73 Punkten zum 2:2 aus. Selby hatte auch nach dem Interval die erste Chance, aber ihm fiel beim Split von Schwarz eine Rote in die Mitte. Nun gab Robertson Gas: Nach einer 58 und einer 134 hatte er wieder mit 4:2 die Nase vorne.
Beide trieben sich in der Folge zu Bestleistungen. Die 70 von Selby zum 3:4 beantwortete der Australier mit einer 129; dabei hatte zu Beginn dieses Breaks nur Chaos auf dem Tisch geherrscht. In den nächsten beiden Frames nutzte Robertson seine Chancen aber nicht. Ständig setzte ihn Selby mit seinen Safeties unter Druck.
So lief das Match zwangsläufig auf den Decider zu. Zur richtigen Zeit fand Robertson seine Scoring-Power wieder, und seine Risikofreude wurde belohnt: Nach einer langen Roten und einer riskanten Braunen auf die Mitte machte er daraus das entscheidende Break von 92 Punkten.
English Open: Trump schaltet Higgins aus
Das Duell zwischen Judd Trump und John Higgins bot vielleicht nicht ganz so viele spielerische Glanzlichter, aber es war ein Match auf Top-Niveau. Zunächst einmal legte Higgins immer vor, aber Trump glich jeweils umgehend aus. So ging es bis zum 4:4. Mit einer 133 und einer 107 hatte der wiedererstarkte Higgins bis dahin zwei Centuries gespielt, Trump hatte mit einer 102 einmal dreistellig gepunktet.
In der Schlussphase war Trump aber sicherer, während sich bei Higgins ein paar kleine Fehler einschlichen. Der entscheidende war in Frame neun, als der Schotte Schwarz vom Spot verschoss. So übernahm der Weltranglisten-Erste erstmals im Match die Führung.
Im zehnten Frame hatte Higgins dann Pech. Er musste über mehrere Rote übergreifen und touchierte beim Anschwingen leicht eine Rote. Trump ergriff die Chance mit beiden Händen und beendete das mitreißende Duell mit einem Break von 73 Punkten.
Verbalathleten - Der Eurosport-Podcast:
Das könnte Dich auch interessieren: Neuer Terminplan veröffentlicht: German Masters weiter in Berlin
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung