Ronnie O’Sullivan war dank Breaks von 68 und 56 Punkten gegen Ryan Day mit 2:0 in Führung gegangen. Dann aber holte der Waliser mit einem Century von 105 Punkten seinen ersten Frame. Die Vorentscheidung fiel jedoch im vierten Frame. Dank einer Clearance von 39 Punkten machte O’Sullivan auf Schwarz das 3:1. Als Day dann im fünften Frame eine lange Rote verschoss, ließ der Weltmeister sich nicht lange bitten.

Shaun Murphy begann gegen David Lilley mit einer 62 zum 1:0 ordentlich und holte auch den zweiten Frame, der von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war. Mit einer 119 setzte Lilley dann aber ein erstes Ausrufezeichen und glich anschließend aus.

English Open
English Open 2020: Der Spiel- und Sendeplan
GESTERN AM 22:28

Auch den fünften Frame hätte Lilley nach seiner 72 gewinnen können, doch Murphy holte die beiden benötigten Snooker und übernahm erneut die Führung. Zu seinem Spiel fand der Magier trotzdem nicht. Mit einer 116 zum 3:3 baute Lilley den Frust ab und war dann auch im siebten Frame der bessere Spieler. Die 0:4-Klatsche von Mark Allen gegen Robbie Williams war ebenso eine Überraschung. Allen schaffte nur ein Top-Break von mageren 21 Punkten.

Neil Robertson begann bei seinem 4:2 über Mark Joyce rasant mit einer 102. In der Folgezeit setzte Joyce den Australier aber immer wieder mit seinem Safe-Spiel unter Druck. So schaffte er den Ausgleich. Auch die nächsten beiden Frames hätte Joyce gewinnen können, wurde aber jeweils von Robertson auf Pink abgefangen. Erst im fünften Frame nutzte Joyce seine Chancen mit Breaks von 72 und 54 Punkten zum 2:3. Im sechsten Frame übernahm dann aber wieder Robertson die Kontrolle.

O'Sullivan lackiert sich Fingernägel pink - aus ganz besonderem Grund

Selby dreht Rückstand gegen Chang Bingyu

Mark Selby zog einmal mehr den Kopf aus der Schlinge. Gegen Chang Bingyu lag er schon mit 2:3 hinten. Mit einer 74 rettete sich der Titelverteidiger jedoch in den siebten Frame und holte diesen mit einer 125 zum 4:3. Souverän erreichte dagegen John Higgins die Runde der letzten 32. Er schlug den englischen Amateur Connor Benzey standesgemäß mit 4:0.

Ding Junhui überzeugte bei seinem 4:1 über Luca Brecel. Mit Top-Breaks von 97 und 88 Punkten zog Ding auf 3:0 davon. Brecel verkürzte zwar mit einer 113, doch Ding beendete das Match mit einer 137. Sicher erreichten auch Matthew Stevens und Kyren Wilson die dritte Runde. Stevens schlug Zhao Jianbo mit 4:2, Wilson setzte sich gegen Gao Yang mit 4:1 durch.

Judd Trump tat sich bei seinem 4:3 über Yuan Sijun erneut schwer. Wieder einmal musste der Weltranglisten-Erste einen 1:3-Rückstand aufholen. Ab dem fünften Frame drehte er aber auf und schaffte mit Breaks von 73, 83 und 67 Punkten doch noch die Wende.

Alexander Ursenbacher schlägt Nigel Bond

Alexander Ursenbacher setzte seinen Siegeszug fort. Der Schweizer schlug Nigel Bond überraschend klar mit 4:0. Ursenbacher spielte mit einer 63 zwar nur ein höheres Break, machte aber konstant seine Punkte und war auch taktisch auf Augenhöhe mit dem Routinier. Simon Lichtenberg dagegen scheiterte mit 3:4 an Allan Taylor. In einem zerfahrenen Match holte Taylor den Decider mit einer 78.

VERBALATHLETEN - Der Eurosport-Podcast:

https://shows.acast.com/verbalathleten/episodes/17-rico-freimuth-wie-eine-erleichterung

Alle Folgen der Verbalathleten findet Ihr auf Spotify, Apple Podcast oder der Plattform deiner Wahl

Das könnte Dich auch interessieren: Nach 0:2-Rückstand: Lichtenberg erreicht Runde zwei

Nanu, was ist das denn? Tierischer Besuch irritiert Murphy

English Open
Daten und Fakten zum Start der Saison der Home Nations Serie
07/10/2020 AM 16:00
English Open
English Open 2020: Der Spiel- und Sendeplan
GESTERN AM 22:28