European Masters: Judd Trump lässt Kleckers keine Chance

Judd Trump hat Lukas Kleckers in der zweiten Runde des European Masters keine Chance gelassen. Der Weltranglisten-Erste setzte sich gegen den Deutschen mit 5:1 durch. Vor allem in den ersten vier Frames bekam Kleckers keinen Stich. Er begann das Match mit zwei Fouls und schaffte es lange nicht, seine Verunsicherung abzulegen. Ein taktischer Fehler gab Trump die Chance, den ersten Frame zu holen.

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Im zweiten Frame verschoss Lukas Kleckers eine schwere Rote auf die Mitteltasche. Die Quittung war eine 132 von Judd Trump zum 2:0. In den nächsten beiden Frames bekam dann auch der Deutsche Chancen, doch aufgrund seiner Probleme mit der Spielballkontrolle machte er nicht genügend Punkte daraus. So zog Trump auf 4:0 davon.
Nach dem Interval hatte Trump Probleme, seine Konzentration wiederzufinden. So war der fünfte Frame ziemlich zerfahren und Lukas Kleckers holte sich seinen ersten Durchgang. Dabei blieb es dann aber auch, weil er im nächsten Frame erneut seine Chancen nicht nutzte.
Trump trifft nun auf Michael Holt, der Jamie Jones mit 5:2 schlug. Bis zum Interval hatte Jones das Match mit 2:2 noch offen gehalten, doch nach der Pause holte er keinen Frame mehr.
In der Runde der letzten 32 steht auch Luca Brecel, der Ali Carter überraschend deutlich mit 5:1 schlug. Yan Bingtao setzte sich mit 5:3 gegen Ryan Day durch. Day war furios mit einer 113 gestartet, aber zur Pause führte Yan mit 3:1. Day schaffte zwar den Ausgleich, aber der Chinese beendete das Match mit einer 133. Joe O’Connor buchte sein Ticket für die dritte Runde durch ein 5:2 über Scott Donaldson.

Simon Lichtenberg erreicht zweite Runde - Nüßle chancenlos

Zuvor wurden am Mittwoch die letzten Plätze in der zweiten Runde vergeben. Dabei schaffte nach Lukas Kleckers mit Simon Lichtenberg auch der zweite deutsche Starter den Einzug in die zweite Runde. Der Berliner schlug den 16-jährigen Neu-Profi Jamie Wilson mit 5:1. Wilson hatte den ersten Frame gewonnen, aber dann holte sich Lichtenberg fünf Durchgänge in Folge.
Ohne Chance war Florian Nüßle bei seinem 2:5 gegen Mark Allen. Nüßle brauchte lange, um sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen. So dominierte Allen den ersten Frame und zog anschließend dank Breaks von 135, 104 und 114 Punkten auf 4:1 davon. Lediglich im vierten Frame bekam Nüßle mehr Tischzeit und verkürzte da. Im sechsten Durchgang sorgte der Österreicher dann aber mit einer 102 für ein Ausrufezeichen. Im siebten Frame übernahm jedoch wieder der stark spielende Allen das Kommando.

Hawkins und Bingham weiter

Graeme Dott spielte bei seinem 5:0 über Xu Si fünf Breaks von mehr als 50 Punkten; zwei Frames gewann der Schotte trotzdem erst auf die Farben. Ding Junhui holte bei seinem 5:0 über Yuan Sijun die ersten beiden Frames nur knapp, dominierte dann aber den Rest der Begegnung.
Barry Hawkins hatte gegen Fan Zhengyi keine Mühe und setzte sich klar mit 5:1 durch. Stuart Bingham musste dagegen bei seinem 5:3 über Louis Heathcote mehr arbeiten. Heathcote hatte sogar die Chance, zum 4:4 auszugleichen, doch sein Break endete nach 47 Punkten. Joe Perry zog gegen Robbie Williams mit 4:5 den Kürzeren. Williams war mit 4:1 in Führung gegangen, bevor Perry ein Comeback startete. Im neunten Frame stoppte ihn Williams dann aber dank einer 81.
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