Neil Robertson und Judd Trump beim German Masters in Berlin im Finale
Bei den German Masters in Berlin kommt es zum Traumfinale zwischen Judd Trump und Neil Robertson. Im ersten Halbfinale am Samstagnachmittag setzte sich Trump in einer ausgeglichenen Partie mit 6:4 gegen Graeme Dott durch. Am Abend duellierten sich Neil Robertson und Shaun Murphy. Dabei zeigte Robertson eine überragende Leistung und ließ Murphy beim 6:1-Erfolg kaum eine Chance.
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Im Duell zwischen Trump und Dott ging es von Beginn an hin und her. Nachdem sich der Favorit aus England den ersten Frame mit 86 Punkte sicherte, glich Dott im zweiten Frame mit einem 74er Break aus. Im dritten Frame legte der Schotte mit einem ganz knapp 66:65 direkt nach. Doch Trump antwortete in Frame vier. So ging es immer weiter. Nach dem achten Frame stand es 4:4.
Im siebten Frame erzielte Trump das einzige Century der Partie. Mit einem 110er Break ging er 5:4 in Führung. Im Gegensatz zum bisherigen Spielverlauf gelang es dem amtierenden Weltmeister dann jedoch, sich auch den nächsten Frame zu sichern und so bedeutete die erste Zwei-Frame-Führung auch direkt den Sieg.
Robertson erwischt Sahnetag
Das zweite Halbfinale zwischen Neil Robertson und Shaun Murphy dauerte deutlich kürzer. Das lag in erster Linie an einem überragenden Robertson, der den Weltmeister von 2005 mit 6:1 förmlich vom Tisch fegte.
Dabei ging das Match für Murphy nicht schlecht los. Zwar verlor er den ersten Frame, doch im zweiten Frame zeigte er ein 92er Break und sorgte für den direkten Ausgleich.
Im dritten Frame verpasste es Murphy dann jedoch bei 53 Punkten eine rote Kugel zu lochen. Entgegen seiner Erwartung fand sie nicht den Weg in die Tasche, sondern ging an die Bande. Robertson nutzte den Fehler gnadenlos aus und spielte eine 73er Clearance bis Pink und ging mit 2:1 in Führung.
Robertson brilliert mit einer 136er Clearance
Murphys Fehler war letztendlich der Knackpunkt in der Partie. Von da an war Robertson nicht mehr zu stoppen. Dem Australier gelang im vierten Frame mit einer ganz starken 136er Clearance das erste Century der Partie, damit ging er mit einer 3:1-Führung ins Interval.
Wer die Hoffnung hatte, dass Murphy die Pause nutzen könnte, um sich zu sammeln und nochmal anzugreifen, der wurde enttäuscht. Auch der fünfte Frame ging mit 72 Punkten an Robertson. Er ließ Shaun Murphy kaum eine Chance und wenn der 37-Jährige doch mal an den Tisch kam, so fand er nicht mehr richtig zu seinem Spiel. Mit einem 53er Break sicherte sich Robertson auch Frame Nummer sechs.
Zum Abschluss zeigte er dann nochmal seine ganze Klasse: Mit einer 129er Clearance stellte er auf 6:1 und machte den Finaleinzug perfekt.
Finale live bei Eurosport 1
Damit stehen sich beim German-Masters-Finale mit Judd Trump und Neil Robertson die aktuell wohl besten Snooker-Spieler gegenüber. Die Partie steigt am Sonntag um 14 Uhr. Eurosport überträgt das Finale des German Masters live bei Eurosport 1 und im Eurosport Player.
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